5 Tipps für einen guten Start ins Studium

Vorlesungen, Professoren und Ersti-Partys: Wie du dich schnell an der Uni zurechtfindest

5 Tipps für einen guten Start ins Studium

Mit dem Studium beginnt ein spannender Lebensabschnitt für dich. An der Uni läuft vieles anders als in der Schule, du hast mehr Freiheiten, musst dich aber auch selbst besser organisieren. An deinem ersten Tag fühlst du dich wahrscheinlich erst einmal erschlagen von der Masse an Infos, aber keine Sorge: Du wirst dich schnell einleben Wir haben fünf Tipps für einen guten Start ins Studium für dich zusammengestellt.

1. Nimm alle Infos mit, die du kriegen kannst

Manche Uni-Gebäude sind richtige Irrgärten, Studienordnungen versteht kaum jemand auf den ersten Blick und wie die Bücher in der Bibliothek sortiert sind, ist sowieso eine Wissenschaft für sich. Du kannst dich durchfragen – oder einfach möglichst viele Einführungsveranstaltungen besuchen. Es gibt Führungen durch die Uni, Veranstaltungen, in denen du Tipps für die Literaturrecherche oder zu Techniken wissenschaftlichen Arbeitens bekommst, Stadtrundgänge oder –rallyes, Ersti-Partys … Sei neugierig und lass dich drauf ein. So lernst du auch ganz schnell neue Leute kennen

2. Du hast noch Fragen? Dann frag!

Fachliche Fragen beantworten dir die Dozenten, mit organisatorischen Fragen (wo bekomme ich eine Kopierkarte, wo kann ich drucken etc.) solltest du dich erst einmal an deine Kommilitonen, ältere Studierende oder deine Fachschaft wenden. Schau dir auf jeden Fall die Studien- und Prüfungsordnung sowie das Vorlesungsverzeichnis genau an, viele Fragen zum Aufbau des Studiums kannst du dir so schon selbst beantworten.

3. Checke regelmäßig deine E-Mails

Du bekommst eine E-Mail-Adresse von deiner Uni und solltest regelmäßig in deinen Posteingang schauen, damit dir nichts entgeht. Falls du eine Mail an deinen Dozenten schreiben möchtest, achte auf die richtige Form. Sprich ihn mit seinem Titel an, also zum Beispiel „Sehr geehrter Herr Dr. XY“, „Sehr geehrte Frau Professorin XY“. Dr. wird abgekürzt, Professor ausgeschrieben und es wird nur der höchste Abschluss genannt. Beende die Mail mit einer Grußformel wie „Mit freundlichen Grüßen“ und deinem vollständigen Namen, gegebenenfalls auch Studiengang und Matrikelnummer.

4. Zeig dich von deiner besten Seite

Verscherze es dir nicht direkt zu Anfang mit deinen Dozenten, du hast schließlich noch mindestens drei Jahre mit ihnen zu tun. Komm zu den Veranstaltungen nicht zu spät und geh nicht einfach früher – es sei denn, es lässt sich absolut nicht vermeiden. Surfe nicht die ganze Zeit auf dem Handy oder Laptop oder quatsche ununterbrochen mit deinem Sitznachbarn – egal, wie langweilig die Vorlesung ist

5. Belege nicht zu viele Kurse auf einmal

Vorlesungen, Übungen und Seminare solltest du gut vor- und nachbereiten, damit du die Prüfungen am Ende des Semesters bestehst. In der Uni wird viel mehr Stoff in kürzerer Zeit durchgenommen als in der Schule. Wenn du zu viele Veranstaltungen wählst, bist du schnell überfordert. Baue dir lieber einen überschaubaren Stundenplan. Als Richtwert: 20 bis 24 Semesterwochenstunden (also zehn bis elf Veranstaltungen) sind noch gut machbar.

Zum Schluss: Hab Spaß! Die Zeit an der Uni ist eine tolle Zeit, in der du nicht nur viel lernen, sondern auch viele tolle Erfahrungen sammeln wirst. Und oft entstehen auch Freundschaften, die dir ein Leben lang erhalten bleiben. Also: Genieß die Zeit!

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