Auf einen Blick: Alle Infos zum Vorpraktikum

Wer schon vor Studium oder Ausbildung Berufserfahrung braucht und wie das funktioniert

Auf einen Blick: Alle Infos zum Vorpraktikum

Du möchtest eine Bewerbung für eine Ausbildung zum Erzieher abschicken oder Maschinenbau studieren? Vielleicht hast du schon herausgefunden, dass du dafür bereits vor der Bewerbung ein sogenanntes Vorpraktikum machen musst. Was ein Vorpraktikum ist, warum du dieses Praktikum für manche Ausbildungs- und Studiengänge machen musst und wo du weitere Informationen findest, erklären wir dir hier. 

Was ist eigentlich ein Vorpraktikum?

Durch ein Vorpraktikum möchte ein Ausbildungsbetrieb, eine Schule oder eine Hochschule sicherstellen, dass du schon Erfahrungen in dem Bereich, für den du dich entschieden hast, gesammelt hast. Das hat für beide Seiten Vorteile: Du kannst beim Praktikum überprüfen, ob dir die Arbeit Spaß macht. Hochschulen, Schulen und Betriebe können so vermeiden, dass viele Leute abbrechen, weil sie falsche Erwartungen haben.

Indem du vorab praktisch in den jeweiligen Wunschbereich hineinschnupperst, möchte ein Unternehmen, eine Schule oder eine Hochschule sicherstellen, dass du schon Erfahrungen in dem Bereich, für den du dich entschieden hast, gesammelt hast. Damit beweist du zudem, dass du dir deine Bewerbung gut überlegt hast. Darüber hinaus hat das Praktikum für beide Seiten zwei konkrete Vorteile: Du kannst innerhalb weniger Wochen überprüfen, ob dir die spätere Ausbildung oder das Studium auch wirklich Spaß macht. Universitäten, Schulen und Unternehmen können mit einem Vorpraktikum vermeiden, dass viele Leute die Ausbildung oder das Studium kurz nach ihrer erfolgreichen Bewerbung abbrechen, weil sie falsche Erwartungen haben.

Wer muss ein Vorpraktikum machen?

Ob du ein Vorpraktikum machen musst, hängt nicht nur von deinem angestrebten Studium oder dem Ausbildungsplatz ab, sondern auch vom Bundesland und den einzelnen Hochschulen. Ausbildungen, bei denen ein Praktikum vorab oft nötig ist, sind zum Beispiel Erzieher/-in oder Physiotherapeut/-in

Häufiger als bei Ausbildungsberufen wirst du den Nachweis für ein naturwissenschaftliches oder ein technisches Studium erbringen müssen. Hierzu gehören zum Beispiel Mechatronik, Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen. Aber auch, wenn du ein Studium im Bereich Design, Soziale Arbeit oder Wirtschaftswissenschaften anstrebst, kann eine qualifizierende Tätigkeit vor der Ausbildung nötig sein. Nähere Informationen zum Thema Praktikum und Vorpraktikum findest du auf der Website der jeweiligen Hochschulen bzw. Studiengänge. 

Wann muss ich das Vorpraktikum machen?

Wie der Name schon sagt, solltest du vor dem Beginn der Ausbildung in einem Unternehmen oder dem Studium schon praktisch in deinem zukünftigen Wunschbereich tätig gewesen sein. Bei einigen Studienrichtungen kannst du das Praktikum aber auch nach der Bewerbung, sprich ganz oder teilweise während der ersten Semester machen. Einige Universitäten und Fachhochschulen erkennen auch Berufsausbildungen in Unternehmen an, du musst dann kein separates Vorpraktikum machen. Wie lang die praktische Tätigkeit vor der Ausbildung sein muss, ist unterschiedlich. Mal sind es nur zwei Wochen, mal müssen sechs Monate nachgewiesen werden. Grundsätzlich gilt: Informiere dich frühzeitig darüber, wie lang das Praktikum sein muss und welche Voraussetzungen es für den jeweiligen Studiengang oder die Ausbildung gibt. Sonst besteht die Gefahr, dass du dich zu spät für das Vorpraktikum bewirbst. 

Wir wünschen dir viel Erfolg!

Und jetzt?

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