Berufe mit Pferden - Teil 1

Tierarzt, Pferdewirt - oder doch Pferdeheilpraktiker? Traumberufe für Pferdeliebhaber

Berufe mit Pferden - Teil 1

Du möchtest gerne einen Beruf mit Pferden ausüben, weißt aber noch nicht genau, welchen? Wir haben für dich ein paar Berufe zusammengestellt, bei denen du mit Pferden zu tun hast - auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Als Tierarzt Gutes tun

Wenn du Tierarzt werden möchtest, könnte ein Studium der Tiermedizin das Richtige für dich sein. Dort kannst du dich auf Pferde spezialisieren. Die Bewerbung läuft über die Stiftung für Hochschulzulassung, das Fach ist bundesweit zulassungsbeschränkt. In den vergangenen Jahren mussten die Beweber relativ gute Abiturnoten haben, um direkt nach dem Abi einen Platz zu bekommen.

Als Tierarzt behandelst du Pferde, die krank sind, also zum Beispiel an einer Erkältung leiden. Du horchst die Pferde ab, nimmst ihnen Blut ab oder beobachtest ihr Verhalten. Außerdem führst du regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Kontrollbesuche durch. Bei solchen Untersuchungen schaust du, ob das Pferd gesund ist, wie es sich verhält und ob es das richtige Futter bekommt. Denn Tierärzte heilen nicht nur, sondern verhüten auch Krankheiten. Unterstützt werden sie übrigens von Tiermedizinischen Fachangestellten. Sie helfen den Tierärzten bei den Untersuchungen, beruhigen die Pferde oder vereinbaren Untersuchungstermine.

Ein junger Beruf: Pferdeheilpraktiker

Wenn du deine Fähigkeiten im Bereich der naturheilkundlichen Behandlungsweisen siehst, ist Pferdeheilpraktiker vielleicht ein interessanter Beruf für dich. Der Beruf ist noch relativ neu. Die Ausbildung kannst du entweder an einer Tierheilpraktikerschule oder in einem Fernstudium machen. Pferdeheilpraktiker nutzen Naturheilverfahren wie zum Beispiel Akupunktur oder Massagen zur Behandlung von Krankheiten und Beschwerden. Alles geschieht auf möglichst natürliche Weise, was viel Verständnis für die Psyche, den Körperbau und das „Denken“ des Pferdes voraussetzt. Die Ausbildung ist in Deutschland nicht anerkannt. Das heißt, du kannst sie erst machen, wenn du 18 Jahre alt oder älter bist. Viele Pferdeheilpraktiker haben vorher eine andere Ausbildung gemacht und spezialisieren sich später auf diesen Bereich.

Pferdewirt: Beruf mit vielen Möglichkeiten

Als Pferdewirt hast du ein umfangreiches Aufgabengebiet. Du pflegst, versorgst, trainierst oder züchtest Pferde. Du kannst deinen Schwerpunkt beispielsweise auf Pferdehaltung und Service oder Reiten als Leistungssport legen. Als Pferdewirt bewegst du die Pferde, kümmerst dich um die Fütterung und bringst anderen das Reiten bei. Du hast engen Kontakt zu den Pferden und lernst jedes Pferd individuell kennen. Wenn du lieber selbst auf dem Pferderücken sitzt, sind Pferderennen, Westernreiten und Trabrennen tolle Alternativen, die du professionell ausüben kannst. Aber auch das Organisieren von Turnieren bietet Abwechslung. Du planst den Ablauf verschiedener Turniere und kümmerst dich zum Beispiel auch um die richtige Versorgung und Haltung der Pferde. Mögliche Arbeitgeber sind Reitschulen, Reiterhöfe, Gestüte oder Reitvereine. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Du brauchst den mittleren Bildungsabschluss.

Weitere Berufe rund um Pferde findest du im zweiten Teil dieses Textes.

Wie geht es weiter?

Web-Adresse: https://blicksta.de/berufe-mit-pferden-teil-1.html
© blicksta 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Medienfabrik Gütersloh GmbH