Berufe mit Pferden - Teil 2

Hufschmied, Reitlehrer oder Pferdewissenschaftler? Als Pferdeliebhaber hast du viele Möglichkeiten

Berufe mit Pferden - Teil 2

Du möchtest gerne einen Beruf mit Pferden ausüben, weißt aber noch nicht genau, welchen? Wir haben für dich ein paar Berufe zusammengestellt, bei denen du mit Pferden zu tun hast - auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Den ersten Teil unserer Berufe mit Pferden findest du hier.

Als Hufschmied für die richtigen "Schuhe" sorgen

Im ersten Teil der "Berufe rund um's Pferd" haben wir dir den Beruf des Pferdewirtes vorgestellt. Einige Pferdewirte machen danach noch eine Weiterbildung zum Hufschmied. Sie dauert zwei Jahre. Da es sich um eine Weiterbildung handelt, musst du vorher eine andere Ausbildung abgeschlossen haben. Als Hufschied beschäftigst du dich die meiste Zeit mit dem Beschlagen von Tierhufen und passst die Hufeisen im Schmiedeprozess genau der Form des Pferdefußes an. Doch das ist nicht deine einzige Aufgabe. Hinzu kommt die Huf-und Klauenpflege, das Schneiden der Hufsohlen und Korrigieren der Hufform bei Fohlen. Dazu hast du spezielles Werkzeug, zum Beispiel, um überflüssiges Horn am Huf zu entfernen. Das ist ein ähnlicher Prozess, als wenn wir uns die Fingernägel schneiden. Außerdem behandelst du verletzte und kranke Hufe.

Als Reitlehrer anderen den Umgang mit Pferden beibringen

Möchtest du gerne anderen das Reiten beibringen? Als Reitlehrer korrigierst du die Fehler deiner Schüler, gibst Tipps zur Verbesserung und bringst ihnen bei, wie sie sich im Umgang mit Pferden verhalten sollen. Außerdem zeigst du ihnen, wie man ein Pferd richtig pflegt und putzt und was es mit dem Sattel und Zaumzeug auf sich hat. Da es im Reitsport unterschiedliche Bereiche gibt, kannst du von Dressur bis hin zum Westernreiten dein Wissen weitergeben. Du kannst eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt machen und dann Reitunterricht geben oder eine Ausbildung zum Reitlehrer machen. Die Lehrgänge werden von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung organisiert, du musst mindestens 18 Jahre alt sein und mehrere Reitabzeichen vorweisen können. Du kannst dann Lizenzen für verschiedene Bereiche erwerben. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade von A bis C. Wenn du Jugendliche unterrichten möchtest, benötigst du den Trainerschein C. Im Leistungssport wird ein Trainingsschein A vorausgesetzt, da du hier ausgebildete Reiter trainierst.

Spannende Kombination: Pferde und Wirtschaft

Du liebst Pferde und interessierst dich für Wirtschaft? Dann könnte ein Studium im Bereich Pferdemanagement, Pferdesport und Freizeit oder Pferdewissenschaften das Richtige für dich sein. Die Studiengänge, die an mehreren Hochschulen angeboten werden, haben ganz verschiedene Namen. Informationen zu verschiedenen Studiengängen in diesem Bereich findest du zum Beispiel hier.

In deinem Studium bekommst du sowohl Einführungen in die Grundlagen der Tierwissenschaft und Tiergesundheit als auch in die Betriebswirtschaft. Du lernst nicht nur, wie man mit Pferden richtig umgeht, sondern beispielsweise auch, wie man einen großen Reiterhof managt. Später kannst du dich zwischen verschiedenen Bereichen entscheiden und beispielsweise als Organisator für große Veranstaltungen, wie Pferdemessen, arbeiten.

Wie geht es weiter?

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