Berufe mit Sport

Bei diesen Berufen dreht sich alles um das Thema Bewegung

Berufe mit Sport

Du liebst Sport und möchtest auch beruflich etwas machen, das mit Sport zu tun hat? Hier bekommst du einen Überblick, welche verschiedenen Bereiche es gibt und wie sie sich unterscheiden.

Zunächst solltest du dir überlegen, ob es dir wichtig ist, in deinem späteren Beruf auch selbst Sport zu treiben, mit Sportlern zusammenzuarbeiten oder lieber Veranstaltungen und Finanzen rund um den Sport zu verwalten und zu organisieren. Hast du schon den blicksta-Interessencheck gemacht? Er hilft dir dabei, es herauszufinden.

Selbst sportlich aktiv sein

Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba - du gehörst immer zu den Ersten, die einen neuen Fitnesstrend ausprobieren? Dann solltest du vielleicht eine Trainerlizenz zum Fitnesstrainer machen. Für diesen Job musst du bereit sein, ständig Neues dazuzulernen und andere Menschen zu begeistern. Wenn du Musik magst und gerne im Rampenlicht stehst, gibt es die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Bühnentänzer zu machen.

Andere beim Sport betreuen und beraten

Hat dir der Sportunterricht immer viel Spaß gemacht und kannst du dir gut vorstellen, selbst Sportlehrer zu werden? Dann solltest du ein Sportstudium absolvieren. Um an einer Schule zu arbeiten, benötigst du ein zweites Fach.

Das Runde gehört für dich ins Eckige? Als Fußballtrainer zeigst du deiner Mannschaft, wie es geht. Dafür lehrst du Spieltheorie- und taktik, machst Trainingspläne und versuchst, den Teamgeist zu stärken.

Wenn du Choreographien, Musik und den großen Auftritt liebst, kannst du aber auch eine Ausbildung in Tanz und Gymnastik oder tänzerische Gymnastik machen und im Anschluss zum Beispiel als Tanzlehrer unterrichten. Auch hier bist du in direktem Kontakt mit den Lernenden und kannst selbst mit- und vormachen.

Als Sportassistent bist du zwar viel für Verwaltung und Organisatorisches zuständig, du übernimmst aber auch Trainingsaufgaben oder das Leiten von Kursen, beispielsweise in Fitnessstudios.

Es gibt auch die Möglichkeit, Sportler auf gesundheitlicher Ebene betreuen, zum Beispiel mit Physio-, Sport- und Ergotherapie. Wenn dir das Wissen über Körper und Anatomie, das du dir in dieser Ausbildung aneignest, nicht genügt und du mehr über die Wirkung von Sport auf den Körper lernen möchtest, solltest du eventuell über ein Sportmedizinstudium nachdenken. Hier untersuchst du unter anderen den Einfluss von Sport oder Bewegungsmangel auf den Körper.

Organisieren und Verwalten

Natürlich müssen bei den ganzen Sportbereichen und -events, die es heute gibt, auch die Verwaltungs- und Organisationsaufgaben übernommen werden. Das macht zum Beispiel ein Sport- und Fitnesskaufmann, dieser erarbeitet aber auch neue Konzepte für Sportangebote, berät und betreut die Kunden persönlich. Bei diesem Beruf arbeitest du vorwiegend in Sport- und Fitnessstudios, bei Sportverbänden oder Sportveranstaltern.

Sportevents veranstalten und darüber berichten

Sport ist ein riesiger Wirtschaftszweig geworden. Vor allem Events wie Fußball-WM oder EM bieten viele Möglichkeiten für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Sponsoring.

Als Sportmanager planst, organisierst und vermarktest du Veranstaltungen. PR-Manager haben die Aufgabe, den Verein oder das Unternehmen in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen. Denn so lassen sich leichter Sponsoren finden. Für diesen Job solltest du gut mit Stress umgehen können. Denn gerade in Krisenzeiten, zum Beispiel wenn es einen Skandal gibt, bist du dafür zuständig, das Image des Vereins wieder zu verbessern.

Interessierst du dich für Werbung? Beim Beruf Kaufmann für Marketingkommunikation bist du vorwiegend in Marketing-, Werbe- oder PR-Agenturen tätig. Wenn du dir öfter mal ein Fußballspiel im Fernsehen anschaust, wird dir sicher schon aufgefallen sein, dass andere Werbespots laufen als bei einem romantischen Film. In der Marketingkommunikation überlegst du dir, welche Zielgruppe du mit der Werbung erreichen möchtest und wie das gelingt.

Wenn du dich für Sportevents interessierst und gerne schreibst, könnte der Beruf des Sportjournalisten spannend für dich sein. Du berichtest zum Beispiel live von Wettkämpfen oder führst Interviews mit den Beteiligten. Wenn du gut in deinem Job bist und etwas Glück hast, darfst du sicher auch mal den einen oder anderen Prominenten interviewen.

Für alle Berufsfelder ist es wichtig, dass du frühzeitig anfängst, Praktika in diesem Bereich zu machen. Schau dir an, welche Bereiche dir gefallen und bewirb dich einfach für ein Schülerpraktikum. So knüpfst du frühzeitig Kontakte.

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