Berufe mit Wetter

Hier erfährst du, welche Berufe es gibt, die mit dem Wetter zu tun haben

Berufe mit Wetter

Ob Sommer oder Winter – es gibt kaum ein Thema, über das so viel geredet und gemeckert wird wie das Wetter. Sonnenschein, Sturm, Orkan oder Hagelschauer – dir ist das egal, denn dich interessiert die Meteorologie als Beruf? Dann ist dieser Artikel perfekt für dich, denn hier erfährst du, welche Berufe dich in einen Wetterfrosch verwandeln und was dich als Meteorologe genau erwartet.

Unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten

Viele Menschen denken bei einem Meteorologen an die netten jungen Damen und Herren im Fernsehen, die uns tagtäglich das Wetter präsentieren. Doch bis es so weit ist, dass das Wetter von morgen und übermorgen vorhersehbar ist, gibt es verschiedene Berufsfelder, die zum Einsatz kommen. Berufe mit Wetter sind vielseitiger, als du vielleicht denkst – ob als Ausbildung oder im Studium.

Dein Einstieg über eine Ausbildung

Beim Deutschen Wetterdienst und bei der Bundeswehr kannst du bereits mit einem Realschulabschluss in die Wetterbranche einsteigen! Die Beamtenausbildung im mittleren naturwissenschaftlichen Dienst dauert 20 Monate und ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert.

Für diesen Beruf lernst die Grundbegriffe der Meteorologie kennen und erfährst, wie man Wetterbeobachtungen durchführt, Messungen erstellt und die Ergebnisse dokumentiert. Auch die Wartung der meteorologischen Instrumente gehört zu dieser Ausbildung dazu, während der du 1104 Euro pro Monat verdienst. Da du als Meteorologe meist im Schichtdienst arbeitest, solltest du für diesen Beruf körperlich fit sein und auch mit Nachtschichten kein Problem haben.

Dein Einstieg über ein duales Studium

Du möchtest in den gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst einsteigen? Für alle Bewerber mit Fachhochschulreife oder Abitur bietet sich hierfür die Ausbildung im gehobenen Wetterdienst an, welche als dreijähriges Diplomstudium und als Vorbereitungsdienst auf eine Beamtenlaufbahn organisiert ist.

Das Studium ist aufgeteilt in ein Hauptstudium und eine Praxisphase und dauert insgesamt drei Jahre. Deine wichtigsten Fächer während des Studiums sind Mathematik, Physik, Statistik, Klimatologie und Informationsverarbeitung. Du verdienst während der Ausbildung 1158 Euro. Auch hier gilt: Meteorologen arbeiten im Schichtdienst. Darauf solltest du vorbereitet sein.

Dein Einstieg über ein klassisches Studium

Mit der allgemeinen Hochschulreife steht dir auch die Möglichkeit offen, Meteorologie zu studieren. Für den Bachelorstudiengang solltest du fit in Mathe, Physik, Erdkunde und Englisch sein. Der Studiengang startet zunächst mit den Schwerpunkten Mathematik und Physik. Wenn das sitzt, wirst du immer mehr in die Welt der Meteorologie eingeführt. In verschiedenen Seminaren und Praxisübungen wirst du an meteorologischen Instrumenten geschult und lernst erste Messmethoden kennen.

Meteorologie kannst du in Deutschland in folgenden Städten studieren: Frankfurt, Mainz, Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig, München und Karlsruhe.

Falls dieser Studiengang doch nicht zu 100 Prozent zu dir passt, gibt es noch alternative Studiengänge wie Umwelttechnik, Geophysik oder Umweltwissenschaft. Hier sind die Schwerpunkte anders gesetzt, und vielleicht passt einer dieser Studiengänge besser zu dir? Wenn du dir unsicher bist, schau dir einfach auf den Homepages der Unis an, was genau du in den einzelnen Studiengängen lernst.

Wenn du nach deinem Bachelor-Studiengang in Meteorologie einen Master draufsetzen willst, kommen noch vier Semester im Anschluss hinzu.

Und so könnte die Arbeit in deinem Beruf aussehen

Wetterprognosen sind für viele Menschen wichtig und für manche sogar lebenswichtig. Fluglotsen, Bergsteiger oder Höhlenforscher sind darauf angewiesen, dass die Prognosen stimmen – andernfalls könnte es zu Land, zu Wasser und in der Luft ungemütlich werden. Einen Großteil der Arbeit von Meteorologen macht daher die Erstellung solcher Prognosen aus. Dazu musst du das Wetter beobachten, Messungen durchführen und die erhobenen Daten analysieren und dokumentieren.

Aber es gibt noch weitere Tätigkeitsfelder: Beim Informationsdienst versorgst du Zeitungen, Fernseh- und Radiosender mit den aktuellsten Wetterdaten. Oder bist du eher der Typ Forscher? Von der Erforschung der Erdatmosphäre und der darin enthaltenen Schadstoffe über das Entwickeln neuer Messinstrumente bis hin zum Erstellen meteorologischer Gutachten – deine zukünftigen Möglichkeiten in diesem Berufsfeld sind sehr vielseitig.

Wie komme ich ins Fernsehen?

Klar, bei der Wettervorhersage denkt man zwangsläufig an die netten Damen und Herren, die uns jeden Tag das Wetter erklären: Die Wettermoderatoren. Um an diesen Job zu kommen, bedarf es jedoch nicht nur einer guten meteorologischen Ausbildung. Wichtiger sind ein seriöses und selbstbewusstes Auftreten und eine Sprecherausbildung, damit du von deinen Zuschauern immer gut verstanden wirst. Einige Wettermoderatoren hatten jedoch vor ihrer TV-Karriere ganz klassische Berufe im Wetterdienst – dies ist aber keine Voraussetzung für diesen Job.

Und jetzt?

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