Die besten Lerntechniken: Die Loci-Methode

Wie du am besten mit dieser Methode lernst, erfährst du hier

Die besten Lerntechniken: Die Loci-Methode

Kennst du schon die Loci-Methode? Wenn nicht, dann solltest du sie unbedingt mal ausprobieren. Wie diese außergewöhnliche Lerntechnik funktioniert und für welchen Lerntyp sie sich besonders eignet, erfährst du in diesem Artikel.

Wie funktioniert die Loci-Methode?

Bei der Loci-Methode verwendet man Eselsbrücken, um sich Dinge leichter einzuprägen. Am besten eignet sich diese Technik, wenn man sich eine Abfolge von Dingen merken möchte, wie zum Beispiel den Einkaufszettel oder aber auch verschiedene Städte ihrer Größe nach geordnet. Man kann aber auch einzelne Schlüsselbegriffe seines Lernthemas mit der Loci-Methode erinnern. Das ganze basiert auf dem räumlichen Erinnerungsvermögen unserers Gehirns, denn wir können uns meistens an Dinge besser erinnern, wenn sie mit einem bestimmten Ort oder Platz in Verbindung stehen.

Bei der Loci-Methode überlegt man sich zunächst eine bestimmte Route, die sich in verschiedene Routenpunkte unterteilen lässt. Das kann zum Beispiel der Weg zur Schule oder zu einer Freundin sein, aber auch verschiedene Körperteile der Reihe nach entsprechend ihrer Lage am Körper. Als nächstes überlegt man sich entweder eine Abfolge von Dingen oder allgemein Schlüsselbegriffe, die man sich merken möchte. Diese Schlüsselbegriffe lassen sich vorher auch gut mit einer Mindmap erarbeiten.

Angenommen, du möchtest du dir zum Beispiel eine Einkaufsliste mit folgenden Dingen merken:

  • Brot
  • Butter
  • Toilettenpapier
  • Chips
  • Cola

Dann solltest du dir als nächstes eine Route mit verschiedenen Punkten überlegen, wie zum Beispiel den Weg zur Schule:

  • Haustür
  • Schulbus
  • Zebrastreifen
  • Kreuzung
  • Schulhof

Als nächstes musst du beide Dinge in einer lustigen Geschichte miteinander verbinden, die du dir versuchst bildlich vorzustellen:

Stell dir vor, wie du gerade aus dem Haus zur Schule gehen möchtest, dir aber im letzten Moment noch einfällt, dass du dein Schulbrot einpacken musst. Dann steigst du in den Schulbus ein. Die Frisur des Busfahrers gefällt dir nicht, du findest, er sieht aus, als hätte er sich Butter in die Haare geschmiert. Dann steigst du aus dem Bus aus und gehst über den Zebrastreifen, dessen weiße Streifen aus Toilettenpapier sind. An der nächsten Kreuzung musst du so lange warten bis die Ampel grün wird, dass du in der Zeit eine ganze Tüte Chips verdrücken könntest. Auf dem Schulhof angekommen gehst du durch die Eingangstür und kommst am Cola-Automaten vorbei.

Für welchen Lerntyp ist die Loci-Methode geeignet?

Die Loci-Methode eignet sich besonders für den pragmatische Lerntyp, der mit möglichst geringem Aufwand gute Ergebnisse erzielen möchte und sich am liebsten mit abwechslungsreichen, spaßigen Aufgaben beschäftigt.

Da man durch die Loci-Methode nicht nur Zeit zum Lernen sparen kann, wenn man sich erst einmal eine Geschichte ausgedacht hat, sondern die Lernbegriffe auch mit einer Route verknüpft werden, erleichtert sie das Lernen für den pragmatischen Lerntyp enorm. 
Wenn du also zu diesem Lerntypen gehörst, dann kann dir die Loci-Methode dabei helfen, in Zukunft effektiver und mit mehr Spaß zu lernen.

Und jetzt?

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