Die besten Lerntechniken: Lernen mit Karteikarten

Wie du am besten mit dieser Methode lernst, erfährst du hier

Die besten Lerntechniken: Lernen mit Karteikarten

Hast du schon von mehreren deiner Mitschüler gehört, dass sie Karteikarten zum Lernen verwenden und würdest es selbst auch gerne mal ausprobieren?
Kein Problem - wir erklären dir in diesem Artikel, wie man Karteikarten sinnvoll zum Lernen verwendet und für welchen Lerntyp sie besonders geeignet sind.

Wie funktioniert das Lernen mit Karteikarten?

Karteikarten erhälst du in fast jedem Schreibwarengeschäft in den verschiedensten Größen, kannst sie dir alternativ aber auch selbst aus etwas festerem Papier basteln. Sie eignen sich besonders gut zum Vokabellernen, aber auch, um andere komplexe Themen zu verinnerlichen.

Möchtest du mit Hilfe von Karteikarten Vokabeln lernen, schreibst du am besten auf die eine Seite das deutsche Wort und auf die andere Seite dasselbe Wort in der Fremdsprache. Es kann auch helfen, kleine Bildchen zu manchen Wörtern zu malen, häufig prägen sie sich dann besser ein. Wenn du zum Beispiel das englische Wort “dog” lernen möchtest, dann mal dir doch als kleinen Hinweis einfach einen Knochen daneben.

Vokabeln, die zu einer Lektion gehören oder inhaltlich gut zusammenpassen, solltest du zu einem Stapel ordnen. Du kannst dir nun selbst überlegen, wie du lernen möchtest, ob zum Beispiel Deutsch - Englisch oder Englisch - Deutsch. Es ist häufig auch hilfreich, abwechselnd beide Varianten durchzuführen, denn so bleiben die Wörter noch besser in deinem Gedächtnis hängen.

Wie bewahrt man die Karteikarten auf?

Um die Karteikarten geordnet aufzubewahren, kannst du eine Lernbox mit Trennwänden verwenden. Das Gute an einer solchen Box ist, dass du durch die verschiedenen Fächer die Möglichkeit hast, die Stapel zu sortieren. Ordne am besten diejenigen Wörter, die schon gut klappen, in die hinteren Fächer ein und platziere schwierigere Karteikartenstapel weiter vorne. So hast du stets einen Überblick, was du noch stärker vertiefen musst und welche Wörter du dir nur gelegentlich anschauen brauchst. Wie du dir eine solche Lernbox ganz einfach selbst basteln kannst, erfährst du hier.
Alternativ zu der Lernbox kannst du deine Karteikarten auch mit Zeichen versehen. Nutze zum Beispiel Häckchen für die Karten, die du auf Anhieb wusstest und Kreuze für schwierigere Wörter.

Kann man mit Karteikarten nur Vokabeln lernen?

Eindeutig nein! Mit Karteikarten kannst du auch komplexeren Lernstoff verinnerlichen. Überlege dir dazu am besten, wie du verschiedene Themen in konkrete Fragen verpacken kannst, auf die du eine recht knappe aber präzise Antwort geben kannst. Diese Fragen schreibst du dann jeweils auf die eine Seite der Karteikarte und die Antworten auf die andere Seite. Eine Frage könnte zum Beispiel lauten: “Wann fand der Erste Weltkrieg statt?” und die Antwort auf der Rückeite wäre dann “28.07.1914 – 11.11.1918”.
Hast du alle Fragen auf die Karteikarten geschrieben, kannst du sie nun nacheinander durchgehen und im Anschluss nachschauen, ob du mit deiner Antwort richtig gelegen hast. Auch hierbei kann es helfen, thematisch ähnliche Fragen einem Stapel zuzuordnen und Fragen, die du direkt beantworten kannst, mit einem Häckchen zu versehen. Fragen, bei denen du länger nachdenken musst, bekommen wie bei den Vokabeln auch ein Kreuz. Du kannst dir aber auch für deine Fragen eine Lernbox anschaffen und anstelle der Zeichen wieder das Fächerprinzip verwenden: Je besser du die Fragen kannst, umso weiter wandern sie in deiner Box nach hinten.

Für welchen Lerntyp sind Karteikarten geeignet?

Wenn du zu den Personen gehörst, die am besten dadurch lernen, dass sie Dinge visuell vor sich haben, sie immer wieder lesen und im Kopf durchgehen, dann solltest du die Karteikarten-Methode unbedingt ausprobieren.

Dem sogenannten visuellen Lerntyp hilft es vor allem auch, Bilder, Illustrationen oder Grafiken direkt vor sich zu haben, da er sich diese so am besten einprägen kann. Schon das Schreiben der Karteikarten trägt zum Verinnerlichen des Inhalts bei und unterstützt den Lernprozess. Da das Schreiben sehr viel Fleiß erfordert und das Malen von Bildern passend zu dem Inhalt oftmals auch etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, solltest du dir überlegen, ob du bereit bist, dafür regelmäßig Zeit und Arbeit zu investieren. Sind die Karteikarten aber erst einmal fertig, hast du eine gute Grundlage um effektiv zu lernen.

Wenn du glaubst, diese Lerntechnik könnte dir beim Lernen helfen, dann besorg dir doch am besten einen Stapel Karteikarten im Schreibwarengeschäft oder bastel dir selbst welche und probier es aus. Du wirst merken, der Aufwand lohnt sich!

Und jetzt?

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