Die besten Lerntechniken: Lernen mit Mindmaps

Wie du am besten mit dieser Methode lernst, erfährst du hier

Die besten Lerntechniken: Lernen mit Mindmaps

Um seine Gedanken zu strukturieren und komplexe Lerninhalte übersichtlich darzustellen, bieten sich sogenannte Mindmaps an. Wie das Lernen mit ihnen genau funktioniert und für welchen Lerntyp diese Methode besonders geeignet ist, erfährst du in diesem Text.

Wie funktionieren Mindmaps?

Wie der Name schon sagt, sind Mindmaps dazu geeignet, seine Gedanken als eine Art “Landkarte” zu ordnen. Dabei gehst du am besten folgendermaßen vor:

  • Schreibe das zentrale Thema in die Mitte eines großen Blatt Papiers.
  • Schreibe alle wichtigen Schlüsselbegriffe um den Mittelpunkt herum auf und verbinde sie mit deinem zentralen Thema
  • Füge zu deinen Schlüsselbegriffen weitere Unterpunkte ein.

Um das Ganze nun noch etwas mehr zu strukturieren, benutzt du am besten farbige Stifte und unterstreichst deine Schlüsselbegriffe.

Wofür sind Mindmaps geeignet?

Bist du damit fertig, hast du deine Gedanken nun kompakt auf einem Blatt Papier dargestellt. Das kann oft helfen, wenn du dich mit einem neuen Thema befasst, zu dem du erstmal alle möglichen Ideen sammeln möchtest. Aber auch eine To-Do-Liste lässt sich in Form einer Mindmap gestalten. Hast du zum Beispiel vor, demnächst von zu Hause auszuziehen und möchtest dir notieren, was alles bis dahin noch erledigt werden muss, kann eine Mindmap ebenfalls sehr hilfreich sein. Deine fertige Gedankenstütze hängst du dir am besten in deinem Zimmer an einer gut sichtbaren Stelle auf, so hast du sie immer im Blick.

Mit einer Mindmap kannst du aber nicht nur deine Gedanken strukturiert aufschreiben, sondern auch komplexe Lerninhalte zusammenfassen. Das kann oft helfen, wenn du viele Themen gleichzeitig lernen musst und Gefahr läufst, alles durcheinanderzuwerfen und den Überblick zu verlieren. Gehe hierbei genauso vor wie oben beschrieben: Überlege dir, welche Überschrift deinen Lernstoff am besten zusammenfasst, schreibe diese dann in die Mitte eines Blatts Papier und ergänze drumherum alle relevanten Fakten zu dem jeweiligen Thema. Versuche dich dabei auf das Wesentliche zu beschränken und mit Stichpunkten anstelle von ganzen Sätzen zu arbeiten, denn nur dann bleibt deine Mindmap übersichtlich und kann dir beim Lernen helfen.

Für welchen Lerntyp sind Mindmaps geeignet?

Mindmaps eignen sich besonders für den visuellen Lerntyp. Wenn auch du am besten dadurch lernst, dass du dir Dinge immer wieder anschaust und durchliest, gehörst du höchst wahrscheinlich zu diesem Lerntyp. Da Mindmaps besonders übersichtlich sind und man die Möglichkeit hat, wichtige Begriffe farbig oder durch Unterstreichungen hervorzuheben, sprechen sie besonders den visuellen Sinn an. Da Schülern dieses Lerntyps häufig auch Grafiken beim Verinnerlichen des Lernstoffs helfen, kannst du deine Mindmap zusätzlich mit passenden Bildern versehen.

Du bist neugierig geworden!? Dann erstelle doch einfach vor der nächsten Klassenarbeit nach deinen eigenen Vorstellungen eine Mindmap und häng sie in deinem Zimmer auf. Gestalte sie so, wie sie für dich am übersichtlichsten ist.

Und jetzt?

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