Diese fünf Dinge solltest du im Büro vermeiden

Rumzicken, privat telefonieren, lästern: Was okay ist und was nicht, erfährst du im Büro-Knigge

Diese fünf Dinge solltest du im Büro vermeiden

Gerade am Anfang von Praktikum oder Ausbildung hat man oft noch keine Ahnung, wie das Berufsleben funktioniert. Ist es okay, wenn ich mit der Kollegin über die offene Hose des Chefs lästere? Kann ich im Internet Spiele spielen, wenn mir langweilig ist? Was, wenn meine Mutter mich anruft? Unser Büro-Knigge hilft dir weiter.

1. Lästern

Du stehst mit ein paar Kollegen in der Küche, Alexander fängt an, über die neue Frisur von Anna zu lästern – und Marie erzählt, dass sie gehört hat, dass die neue Farbe ja auch nur ein Unfall beim Friseur war ... Schnell bist du auch als Praktikant in Klatsch und Tratsch eingebunden. Aber Vorsicht: Du bist neu im Unternehmen und kennst dich noch nicht aus. Du weißt nicht, wer wem was erzählt. Am Ende landet die E-Mail an deine Kollegin, in der du dich über die Frisur deines Chefs amüsierst, über Umwege bei deinem Chef. Deshalb halt dich möglichst raus und bleib unparteiisch.

2. Privat telefonieren und surfen

Deine Mutter ruft dich an, weil sie mit dir das Abendessen besprechen möchte? Dein Freund will wissen, ob er die Karten fürs Kino reservieren soll? Manchmal geraten Privatleben und Arbeit durcheinander. Das gilt gerade für die Kommunikation im Internet. Als Faustregel gilt: Arbeit ist Arbeit, Privatleben ist Privatleben. Deshalb solltest du deine private Kommunikation ausschließlich in deiner Freizeit erledigen. Klar, das lässt sich nicht immer hundertprozentig schaffen. Sollte wirklich einmal ein privater Notfall eintreten, wird jeder Arbeitgeber dafür Verständnis haben.

3. Sofort motzen

Seit Stunden sitzt du vor deinem Computer und tippst Daten in eine Tabelle ein. Dabei war die Rede davon, dass du eigenverantwortlich ein Projekt betreust. Bevor du wutentbrannt zu deinem Chef gehst und ihn zur Rede stellst, atme lieber erstmal tief durch. Als Praktikant wirst du manchmal Aufgaben bekommen, die nervig oder langweilig sind. Wichtig ist, dass das nicht dauernd so ist. Wenn du permanent andere Aufgaben bekommst als vereinbart, solltest du das ansprechen.

4. Dir alles gefallen lassen

Am Anfang hast du dich noch gefreut, dass du so viel Verantwortung übernehmen darfst. Jetzt weißt du überhaupt nicht mehr, wo dir der Kopf steht und sammelst täglich Überstunden an. Wenn du das Gefühl hast, es läuft etwas grundsätzlich schief, dann sprich mit deinem Betreuer oder Ausbilder.

5. Bei Kritik zickig werden

Du hast lange an einer Aufgabe gearbeitet, präsentierst deinem Chef voller Stolz das Ergebnis – und erntest nur ein heftiges Kopfschütteln. Statt zickig zu werden, solltest du dir erstmal anhören, was er zu sagen hat. Es ist völlig okay, als Praktikant Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Natürlich kannst du, wenn du anderer Meinung bist, diese auch vertreten. Behalte aber immer im Hinterkopf, dass dein Chef und deine Kollegen diesen Job schon länger machen und dementsprechend mehr Erfahrung haben. Umgekehrt solltest du aber auch Kritik und Vorschläge einbringen können, ohne dass du schief angeschaut wirst.

Wie geht es weiter?

Web-Adresse: https://blicksta.de/diese-fuenf-dinge-solltest-du-im-buero-vermeiden.html
© blicksta 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Medienfabrik Gütersloh GmbH