Ein High School-Jahr in den USA - Teil 1

Ailin, 18, ist ein halbes Jahr in Kansas zur Schule gegangen

Ein High School-Jahr in den USA - Teil 1

Ailin, 18, ist in der zehnten Klasse mit der Organisation "INTO" ein halbes Jahr in die USA gegangen. In Kansas hat sie bei einer Gastfamilie gewohnt und die High School besucht. Mit blicksta hat sie über Ihre Erfahrungen während ihres High School-Jahres gesprochen.

Ailin, warum wolltest du für ein High School-Jahr in die USA?

Ich habe mich für ein Auslandsjahr entschieden, weil ich natürlich mein Englisch verbessern wollte, jedoch auch neugierig auf neue Kulturen und andere Menschen war. In die USA zu reisen war schon lange ein Traum von mir, deshalb habe ich dieses halbe Jahr genutzt, um das typisch amerikanische Leben und die Menschen dort kennen zu lernen. Dabei wurde ich von der Organisation „INTO“ unterstützt, die ich auf der Jugendbildungsmesse (JuBi)kennengelernt habe.

Wie hast du deinen Auslandsaufenthalt finanziert?

Meine Reise in die USA habe ich größtenteils durch Ersparnisse finanziert. Meine Großeltern haben jeden Monat etwas Geld für mich beiseite gelegt und mir so den Auslandsaufenthalt ermöglicht. Ein High School-Jahr k8.000 Euro. Dies beinhaltete alles außer Taschengeld (Vor- und Nachbereitungsseminare, 5 Tage Orientationcamp in New York, Hin- und Rückflüge, Versicherungen, Unterbringung in einer Gastfamilie usw.).

Mein Taschengeld habe ich mir vorher durch Nebenjobs verdient, jedoch ist in den USA vieles billiger als in Deutschland, was dazu geführt hat, dass ich nicht viel Taschengeld brauchte. Ich bin zum Beispiel an Wochenenden oft mit meiner Gastfamilie für wenig Geld lecker essen gegangen. Auch Kleidung ist in den USA nur ungefähr halb so teuer wie in Deutschland, da viele Marken direkt aus Amerika kommen.

Wie hast du den Aufenthalt organisiert?

Den größten Teil meines High School-Jahres hat meine Organisation organisiert, ich musste nur ein paar Dinge selbst erledigen, wie zum Beispiel das Anmelden und Abholen meines Visums in der amerikanischen Botschaft in Frankfurt. 
Schon ein paar Wochen, nachdem ich meine Bewerbung, in der ich viel von mir und meinem Leben erzählt habe, an meine Organisation geschickt hatte, bekam ich eine E-Mail mit Informationen zu meiner Gastfamilie. Ich konnte sie direkt über Facebook und Skype kontaktieren. Meine Gasteltern, meine jüngere Gastschwester und mein gleichaltriger Gastbruder haben sich riesig gefreut, als ich mich gemeldet habe. Sie haben direkt ganz viel über sich erzählt. Obwohl ich sie noch nicht persönlich kennengelernt hatte, wusste ich, dass wir uns alle super verstehen würden. Nun war ich bereit für meine große Reise 

Wie geht es weiter?

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