Fahrrad, Bahn und Auto: Mobil als Azubi und Student

Welche Vor- und Nachteile die Verkehrsmittel haben und welche Vergünstigungen es gibt

Fahrrad, Bahn und Auto: Mobil als Azubi und Student

Du hast den Schulabschluss in der Tasche und auch einen Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden? Jetzt kannst du in deine berufliche Zukunft starten! Das Ausbildungsunternehmen oder die Uni liegen aber nicht immer um die Ecke. In Deutschland brauchen mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer mehr als 30 Minuten, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Welche Möglichkeiten du hast und welche Vor- und Nachteile Auto, Bus und Bahn bieten, sagen wir dir hier.

Mobil sein ohne Führerschein

Wenn du noch nicht 18 Jahre alt bist oder keinen Führerschein besitzt, kommen wahrscheinlich der Bus oder die Bahn am ehesten infrage. Vielleicht bist du ja zur Schule auch schon mit dem Bus gefahren, dann weißt du, dass die Busse zu Stoßzeiten oft sehr voll sein können. Bus- und Bahnfahren hat aber viele Vorteile, nicht nur für die Umwelt. Auf einer langen Zugfahrt kannst du super relaxen und ein Buch lesen. Dann kommst du ausgeruht am Ziel an, was bei der Fahrt mit dem Auto oft nicht der Fall ist.
Meist musst du für eine Fahrt im Nahverkehr nicht viel zahlen, denn als Student oder Azubi kannst du viele Vergünstigungen nutzen. Für ein Azubi-Monatsticket zahlst du ungefähr 50 bis 60 Euro. Oft kannst du dir auch ein Ticket für die Freizeit kaufen, mit dem du an Wochenenden und in den Ferien fahren kannst, wenn dein Azubi-Ticket nicht gültig ist. Das kostet ungefähr 30 bis 40 Euro und heißt meist Fun-Ticket oder Fun-Abo. Informiere dich zuvor aber noch einmal genau, denn je nachdem wie weit du fahren möchtest oder musst, kann sich der Preis ändern.
Unschlagbar auf kurzen Strecken ist allerdings das Fahrrad. Damit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern bezahlst auch am wenigsten. Dazu bist du schnell und flexibel unterwegs und tust nebenher noch etwas für deine Fitness.

Mobil mit dem Semesterticket

Als Student hast du es ein wenig einfacher. An vielen Unis bekommst du ein Semesterticket und kannst Bus und Bahn fahren, wann immer und wohin du willst. Das gilt zwar nicht für ganz Deutschland, meist aber für das Bundesland oder einen Bereich des Bundeslandes, in dem du studierst.

Öfter mal wer Neues – Die Mitfahrgelegenheit

Der Nachteil am Zug ist, dass er an Wochenenden manchmal überfüllt ist. Wenn du dann noch Gepäck dabei hast, wird das mit dem Ausruhen nichts und die Zugfahrt kann in Stress ausaten. Eine Alternative zum Zug ist die Mitfahrgelegenheit. Im Auto hast du meist mehr Platz für deine Taschen und du musst lediglich einen Teil der Benzinkosten übernehmen. Und vielleicht hast du ja Glück und lernst auf der Fahrt wirklich nette Leute kennen, mit denen du auch später noch in Kontakt bleibst. Allerdings kann dir dein Nebenmann natürlich auch absolut unsympathisch sein, auch das kann passieren.

Habe ich kein Stress mehr, wenn ich ein eigenes Auto habe?

Wenn du ein eigenes Auto hast, kannst du dir in jedem Fall deine Mitfahrer aussuchen und bist dazu sehr flexibel. Du musst nicht schauen, zu welchen Uhrzeiten der Bus fährt oder an welcher Haltestelle du aussteigen musst. Allerdings musst du dir das Auto auch leisten können. Die Kosten für die Versicherung, das Benzin und Reparaturen solltest du nicht unterschätzen. Auch einen Parkplatz zu finden ist nicht immer leicht. Während du deine Runden auf dem überfüllten Uni-Parkplatz drehst, überlegst du dir dann, ob der Bus nicht doch die bessere Alternative gewesen wäre.

Carsharing lohnt sich für Gelegenheitsfahrer

Mittlerweile wird in vielen Großstädten das sogenannte Carsharing angeboten. Beim Carsharing teilst du dir mit mehreren Nutzern Autos, die an bestimmten Plätzen in der Stadt abgestellt sind. Du kannst eines dieser Autos anmieten und damit zu einem anderen Punkt in der Stadt fahren und das Auto dort wieder abstellen. Carsharing bietet sich dann an, wenn du zum Beispiel an einen Ort fahren möchtest, den du mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichst. Die Kosten für eine Fahrt sind sehr unterschiedlich. Meistens musst du dich im Internet bei den jeweiligen Anbietern anmelden. Informier dich auf jeden Fall vor deiner ersten Fahrt, wie die Kosten berechnet werden, damit du hinterher keine bösen Überraschungen erlebst.

Und jetzt?

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