Fünf gute Gründe für ein duales Studium

Deine Vorteile: Erfahrung sammeln, Kontakte knüpfen, Aufstiegschancen erhöhen

Fünf gute Gründe für ein duales Studium

Ein duales Studium ist anstrengend: Du musst nicht nur in Hörsälen und Seminaren Theorie büffeln, sondern auch in einem Unternehmen aktiv mitarbeiten, während andere in den Semesterferien auf Mallorca am Strand liegen. Warum es sich trotzdem lohnt, sich der Herausforderung zu stellen, liest du hier.

1. Du wendest die gelernte Theorie direkt an.

Nicht nur wissen, sondern auch wissen, wie du es machst: Bei einem dualen Studium kannst du das, was du im Hörsaal oder beim Seminar theoretisch durchgehst, bei deiner nächsten Praxisphase im Unternehmen anwenden. Und anders als bei einem wenige Wochen dauernden Praktikum hast du die Chance, Projekte vom Anfang bis zum Ende mitzubekommen.

2. Du lernst die Arbeitswelt kennen.

Wie spreche ich mit dem Chef? Was mache ich, wenn ein Kunde sich beschwert? Welche Abteilungen im Unternehmen sind für welche Aufgaben zuständig? Neben den fachlichen Erfahrungen, die du in deinem Betrieb sammelst, lernst du auch den Arbeitsalltag und die Struktur eines Unternehmens kennen und übst dich in bestimmten „kniffligen“ Situationen. Das erspart dir später womöglich manches Fettnäpfchen.

3. Du knüpfst früh wichtige Kontakte.

Onkel Fritz hilft beim Mathe-Problem. Tante Gerda kann gut Knöpfe annähen. Und der Nachbar weiß, was man bei einem Kurzschluss tun muss. Ein gut funktionierendes und verlässliches Netzwerk, wie du es aus deinem Privatleben kennst, ist auch für deinen Karriereweg wichtig. In den langen Praxisphasen lernst du ganz unterschiedliche Akteure der Berufswelt kennen: Zum Beispiel einen Unternehmensberater, einen Werbefachmann, einen Berater der Industrie- und Handelskammer, einen Ansprechpartner in der Kommune oder einen Vertriebspartner deiner Firma im Ausland. Außerdem hast du täglich mit den Kollegen im Unternehmen zu tun und natürlich mit deinen Mitstudenten und den Professoren und Dozenten an der Hochschule.

4. Du hast bereits während deiner Ausbildungszeit einen Fuß in der Tür.

Einen Menschen anzulernen kostet ein Unternehmen viel Geld. Bei einem dualen Studium ist das meist sogar noch mehr als bei einer Ausbildung, denn oft zahlen dir die Betriebe nicht nur ein Gehalt, sondern übernehmen auch noch andere Kosten wie Studiengebühren für dich. Das tut das Unternehmen natürlich nicht nur, weil es dich fördern möchte, sondern weil es mit dir auch für seinen eigenen Nachwuchs sorgt. Deswegen haben viele ein Interesse daran, die Menschen, in die sie Zeit und Geld investieren, später zu übernehmen. Für dich bedeutet das, direkt ins Berufsleben einsteigen zu können. Und weil du auch noch einen Bachelor in der Tasche hast, hast du gute Aufstiegschancen.

5. Du lernst viel in kurzer Zeit.

Zugegeben, das kann man auch als Nachteil sehen, weil es stressig und anstrengend ist, in meistens drei bis viereinhalb Jahren nicht nur ein komplettes Bachelor-Studium durchzuziehen, sondern auch zu arbeiten. Damit du das schaffst, ist dein Studium aber meist gut strukturiert und durchgeplant. Und danach hast du einen Bachelor und jede Menge Berufserfahrung. Wenn du dich für die ausbildungsintegrierende Variante entscheidest, kannst du sogar noch einen anerkannten Berufsabschluss in deinen Lebenslauf schreiben. Du hast also beispielsweise nicht nur einen Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre, sondern bist zusätzlich Kaufmann für Büromanagement oder Steuerfachangestellter. Oder du schließt dein Maschinenbau-Studium mit einem Bachelor of Engineering ab und bist zudem Industriemechaniker.

Wie geht es weiter?

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