Fünf gute Gründe für ein Gap Year

Einfach mal rauskommen und neue Erfahrungen sammeln: Warum sich ein Gap Year lohnt

Fünf gute Gründe für ein Gap Year

Unter dem Begriff Gap Year werden viele verschiedene Programme zusammengefasst, die zwischen einigen Wochen und zwei Jahren dauern können. Dazu zählen zum Beispiel die Jugendfreiwilligendienste (FSJ), der Bundesfreiwilligendienst (BFD), der Freiwillige Wehrdienst oder Auslandsaufenthalte als Au-pair. Du bist dir nicht sicher, ob ein Gap Year das Richtige für dich ist? Es bringt auf jeden Fall einige Vorteile mit sich – wir sagen dir, welche.

1. Du kannst in Ruhe herausfinden, was du später machen möchtest.

Welche Ausbildung ist die richtige für mich? Was soll ich bloß studieren? Soll ich nach dem Bachelor noch einen Master machen? Nach dem Schulabschluss, während des Studiums oder der Ausbildung stellst du dir vielleicht viele Fragen – das ist ganz normal. Einfach mal rauszukommen und für eine Weile etwas ganz anderes zu machen kann dir helfen, eine Entscheidung zu treffen.

2. Du kannst Wartezeiten sinnvoll nutzen.

Es ist möglich, dass du auf einen Studienplatz warten musst oder nicht sofort einen Ausbildungsplatz findest. Durch ein Gap Year kannst du diese Zeit überbrücken und es entsteht keine Lücke im Lebenslauf. Wenn du dich später bewirbst, sehen die Unternehmen sofort, dass du motiviert und offen für Neues bist. An der Uni wird ein Gap Year übrigens als Wartesemester angerechnet.

3. Du sammelst Berufserfahrung.

Das gilt vor allem für die Freiwilligendienste oder den Freiwilligen Wehrdienst. Wenn du Soldat werden möchtest oder eine Ausbildung im sozialen oder medizinischen Bereich planst, kann es nicht schaden, vorher schon einen Einblick in den Beruf zu bekommen. Für manche Studiengänge kannst du dir den Freiwilligendienst übrigens auch als Vorpraktikum oder Pflichtpraktikum anrechnen lassen.

4. Du sammelst Erfahrungen, die dich persönlich weiterbringen.

Je nachdem, was du in deinem Gap Year machst, übernimmst du Verantwortung für andere Menschen oder für die Umwelt. Du lernst, sowohl selbstständig, als auch im Team zu arbeiten und dich auf ungewohnte Situationen einzulassen. Vielleicht wirst du auch selbstbewusster, zum Beispiel weil du dich getraut hast, ganz alleine ins Ausland zu gehen. Vielen Unternehmen ist es heute wichtig, dass die Bewerber Lebenserfahrung mitbringen. Ein Gap Year kann dazu beitragen.

5. Du kannst eine Zeit im Ausland verbringen, eine neue Kultur und neue Menschen kennenlernen.

Egal, ob du in einer spanischen Gastfamilie lebst oder in Neuseeland bei der Kiwi-Ernte hilfst – du musst dich in dem Land zurechtfinden und dich mit anderen Menschen verständigen, sonst funktioniert es nicht. Dadurch lernst du nicht nur das Land und die Kultur kennen, sondern verbesserst auch deine Sprachkenntnisse – fast nebenbei.

Und jetzt?

Web-Adresse: https://blicksta.de/fuenf-gute-gruende-fuer-ein-gap-year.html
© blicksta 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Medienfabrik Gütersloh GmbH