Fünf Tipps für deine Wohnungssuche

Hol dir hier Ratschläge, wie du deine Traumwohnung findest!

Fünf Tipps für deine Wohnungssuche

Mit dem Start eines Studiums oder einer Ausbildung fängt ein neuer Lebensabschnitt an, meist gehört dazu auch ein Umzug in eine neue Wohnung. Um dir die Suche nach deinen eigenen vier Wänden zu erleichtern, haben wir dir hier fünf Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen du die für dich passende Wohnung finden kannst.

1. Wo finde ich Wohnungen?

Hier gilt das Motto: „Mehr ist mehr“: Man erhöht die Chancen, seine Traumwohnung zu finden, wenn man auf mehreren Plattformen gleichzeitig sucht. Wo kann man suchen?

  • Internet: Es gibt viele verschiedene Portale, bei denen du dich anmelden und eine Suchanzeige aufgeben oder direkt nach Angeboten suchen kannst. Zum Beispiel:
    ImmobilienscoutWG gesuchtmeine StadtStudenten-WG oder provisionsfreie Wohnungen
  • Tageszeitungen: Da vor allem ältere Vermieter ihre Angebote gerne in die regionalen Tageszeitungen setzen, lohnt sich oft ein Blick in den Immobilienteil der Zeitungen. Man kann dort aber auch Annoncen aufgeben und so selbst aktiv werden. Schau einfach mal, welche regionale Tageszeitung(en) es in der Stadt gibt, in die du ziehen möchtest.
  • Schwarzes Brett: Finden kann man es in Universitäten, Supermärkten oder sonstigen öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Büchereien. Einige Vermieter suchen auch so neue Interessenten für ihre Wohnungen. Du kannst auch selbst eine Anzeige aufgeben. Wichtig: Deine Kontaktdaten sollten gut lesbar oder sogar als kleine Zettelchen abreißbar sein.
  • Bekanntenkreis: Dort findet sich oft jemand, der einen Vermieter kennt oder sogar selbst eine Wohnung zu vermieten hat und vermitteln kann.
  • Soziale Netzwerke: Natürlich kannst du auch deine Freunde bei Facebook, Instagram und Co. um Hilfe bitten oder sie nach geeigneten Kontakten zur Vermittlung fragen. Freunde, die während oder nach ihrem Studium ihre Wohnung verlassen, sind oft sehr froh darüber, wenn sie jemanden finden, der die Wohnung oder das WG-Zimmer übernimmt.

2. Wer hilft mir bei der Suche?

Am besten fragst du deine Eltern, Verwandte und Freunde, ob sie dir dabei helfen, eine passende Wohnung zu finden. Meist haben sie mehr Erfahrung und können dich beraten. Außerdem macht es häufig einen guten Eindruck und schafft Vertrauen, wenn der Vermieter auch deine Eltern kennt. Wenn du ein WG-Zimmer suchst, ist es allerdings meist keine gute Idee, die Eltern mitzubringen, wenn du dich mit deinen potenziellen neuen Mitbewohnern triffst  Vorsicht bei der Zusammenarbeit mit einem Makler! Das Honorar, also das Geld, das der Makler von dir bekommt, ist meistens sehr hoch.

3. Was darf die Wohnung kosten und wie finanziere ich sie?

Mach dir klar, dass du die Miete für deine Wohnung jeden Monat pünktlich und vollständig bezahlen musst. Dafür ist es gut, einen Plan mit allen Kosten und Einnahmen zu machen, die du monatlich hast. So siehst du auf einen Blick, was dir im Monat bleibt und wie viel Geld du für eine Wohnung zur Verfügung hast oder ob und wie du vielleicht noch Geld sparen kannst. In einer Ausbildung oder einem dualen Studium bekommst du in der Regel ein festes Gehalt und hast somit selbst schon Geld zur Verfügung. Wenn du normal studierst, bekommst du kein Gehalt, sondern musst dich entweder mithilfe eines Nebenjobs finanzieren oder deine Eltern um Unterstützung bitten. Unabhängig davon, ob du studierst oder eine Ausbildung machst, gibt es auch Möglichkeiten, vom Staat finanziell gefördert zu werden. Die unterschiedlichen Modelle wie z.B. Bafög, BAB oder die Unterstützung der Eltern haben wir für das Studium oder für die Ausbildung noch einmal ausführlich erklärt.

4. Wie groß sollte die Wohnung sein?

Im Normalfall wird deine erste eigene Wohnung eher klein sein, da du als Azubi meistens noch nicht sehr viel verdienst und als Student oft auf die Unterstützung deiner Eltern oder Bafög angewiesen bist. Was du nicht vergessen solltest: Du wirst deine Wohnung in der Regel selbst putzen müssen. Da ist es ganz gut, wenn sie nicht zuuu groß ist 

5. Was muss ich sonst noch beachten?

Auszubildende und Studenten verdienen nicht so viel oder haben kein geregeltes Einkommen. Vermieter sind deshalb oft skeptisch. Es kann sein, dass sie eine Schufa-Auskunft von dir wollen. Was das ist? Mit dieser Auskunft kann man deine Kreditwürdigkeit prüfen. Der Vermieter sieht, ob du zum Beispiel irgendwo Schulden gemacht hast. Er will natürlich sichergehen, dass er sein Geld immer bekommt und dass er dir vertrauen kann.

Vielleicht will der Vermieter auch, dass deine Eltern für dich bürgen. Das bedeutet, dass deine Eltern für dich finanziell einstehen, wenn du die Miete nicht bezahlst. Auch wenn du vielleicht schon 18 bist, sind deine Eltern der Ansprechpartner bei Schäden in deiner Wohnung oder bei Zahlungsverzug der Miete.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Wohnungssuche!

Und jetzt? 

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