Ich kann mir keine Markenklamotten leisten – und nun?

Die Dienstagsfrage vom 25. August 2015

Ich kann mir keine Markenklamotten leisten – und nun?

An dieser Stelle beantworten wir jede Woche eine Frage von unseren Nutzern. Es geht um die Themen Studien- und Berufsorientierung, Bewerbung, Start der Ausbildung und Schule. Wenn du auch eine Frage hast, melde dich gerne unter dienstagsfrage@blicksta.de bei uns!

In meiner Klasse sind alle total markenfixiert. Ich hätte auch gerne Markenklamotten, aber ich bekomme nur wenig Taschengeld und meine Eltern wollen das nicht bezahlen – was soll ich machen?

Das Top kostet 40 Euro, die Jeans 130 Euro, Schuhe 80 Euro … und ach ja, eine Jacke fehlt noch! So ein Marken-Outfit kann richtig teuer sein und es ist völlig normal, dass sich das nicht jeder leisten kann.

Du solltest dich zunächst einmal fragen, ob du die Sachen haben möchtest, weil du sie schön findest oder nur, weil sie alle in deiner Klasse tragen. Echten Freunden ist es egal, ob du Markenklamotten trägst. Sie haben Verständnis dafür, dass du dir bestimmte Kleidungsstücke nicht leisten kannst. Zieh Klamotten an, in denen du dich wohlfühlst und kauf sie nicht nur, weil ein bekannter Name drauf steht. Soviel erstmal vorweg

Manchmal möchte man aber bestimmte Teile einfach haben, obwohl sie ziemlich teuer sind. Deshalb unsere Tipps:

1. Secondhand-Kleidung ist deutlich günstiger

Es muss nicht immer Neuware sein: Im Internet (zum Beispiel auf Kleiderkreisel, Secondglam oder Justsecond) und in Secondhand-Läden in deiner Umgebung bekommst du Markenklamotten gebraucht viel günstiger. Und nur weil ein Teil schon mal getragen wurde, heißt es noch lange nicht, dass es auch gebraucht aussieht.

In vielen Großstädten finden Fashion-Flohmärkte statt, auf denen du echte Schnäppchen entdecken kannst. Du solltest allerdings so früh wie möglich hingehen, sonst sind die besten Teile schon weg. Auf "normalen" Flohmärkten musst du vielleicht etwas länger suchen - günstige Klamotten findest du aber auch hier. Auch Outlets sind eine Möglichkeit - vielleicht gibt es ja bei dir in der Nähes eines?

2. Mach einen Deal mit deinen Eltern

Kaufen deine Eltern dir deine Klamotten, aber sehen nicht ein, Markenware zu bezahlen? Dann frag sie doch mal, ob ihr euch in der Mitte treffen könnt und sie die eine Hälfte zahlen und du die andere. Oder biete ihnen an, den Gegenwert abzuarbeiten, zum Beispiel durch Rasenmähen, Bad putzen etc. Halte deinen Teil des Deals dann aber auch ein

3. Entscheide dich für einige Einzelteile und kombiniere sie

Es kann sich lohnen, ein Paar Schuhe, eine Tasche oder einen Mantel von einer Marke zu kaufen, denn davon hast du jahrelang etwas. Aber muss jedes T-Shirt, jede Hose oder sogar die Unterwäsche Markenware sein? Eigentlich ist es doch viel schöner, einen individuellen Stil zu entwickeln, als die Sache zu tragen, die jeder trägt – oder? Vorschlag: Kombiniere einfach ein Markenteil mit schicken No-Name-Klamotten.

4. Such dir einen Nebenjob

Zeitungen austragen, für die ältere Nachbarin einkaufen, babysitten: Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dir Geld dazuverdienen kannst. Mach dich einfach von deinen Eltern unabhängig und verdiene dein eigenes Geld – dann dürften sie auch nichts mehr dagegen haben, dass du dir davon Markenklamotten kaufst.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Shoppen

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Und jetzt?

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