Kommt ein Auslandsaufenhalt immer gut an - egal, was man gemacht hat?

Die Dienstagsfrage vom 3. Mai 2016

Kommt ein Auslandsaufenhalt immer gut an - egal, was man gemacht hat?

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Kommt ein Auslandsaufenthalt immer gut an – egal, was man da gemacht hat?

Neue Kulturen kennenlernen, eine fremde Sprache sprechen, auf eigenen Beinen stehen – es gibt viele Gründe, weshalb ein Auslandsaufenthalt zu empfehlen ist. Das sehen auch viele Personaler so – ob es sich karrieretechnisch für dich bezahlt macht, hängt jedoch von weiteren Faktoren ab.

Backstube oder Büro?

Von einem Auslandsaufenthalt profitierst du persönlich immer. Ob es sich beruflich auszahlt, hängt davon ab, was du danach machen möchtest. Es macht einen Unterschied, ob du dich nach deinem Auslandsaufenthalt als Bäcker bewirbst oder als Fremdsprachensekretär. Für letzteres sind sehr gute Englischkenntnisse extrem hilfreich. Durch einen Auslandsaufenthalt in einem englischsprachigen Land verbesserst du also deine Chancen. Möchtest du dich als Bäcker bewerben, sind vermutlich im Bewerbungsgespräch andere Dinge wie Zuverlässigkeit, Bereitschaft zur Schichtarbeit oder Mathekenntnisse wichtiger.

Neben Softskills wie Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein usw. spielen in vielen Branchen die Sprachkenntnisse eine wichtig Rolle. Planst du beispielsweise eine Karriere in einem Hotel, sind gute Englischkenntnisse ebenfalls wichtig. Auch wenn du Sprachen studieren oder später in einem international tätigen Unternehmen arbeiten möchtest, lohnt sich ein Auslandsaufenthalt für dich.

Was du sonst noch mitnimmst

Von einem Auslandsaufenthalt profitierst du aber natürlich nicht nur wegen der Sprachkenntnisse. Hast du zum Beispiel als Au-pair gearbeitet, kann das für deine Bewerbung als Erzieherin sehr förderlich sein. Wenn du Work & Travel in Australien gemacht und dabei als Kellner gearbeitet hast, verbesserst du möglicherweise deine Chancen bei einer Bewerbung als Restaurantfachmann.

Du siehst: Es gibt leider keine ganz einfache Antwort auf die Frage. Als Faustregel gilt: Wenn du im Ausland Fähigkeiten erwirbst, die du für deinen späteren Ausbildungsberuf oder deinen Studiengang brauchst, wird der Aufenthalt mit großer Wahrscheinlichkeit positiv wahrgenommen. Solltest du allerdings drei Monate in der Sonne liegen und chillen, wird wohl kein Personaler vor Freude jubeln 

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