Mir wird das alles zu viel! So gehst du mit Stress um

Entspannter lernen, mit Freunden sprechen, Hilfe suchen: Was du tun kannst, wenn alles zu viel wird

Mir wird das alles zu viel! So gehst du mit Stress um

Nächste Woche muss das Referat fertig sein, vorher steht aber noch eine andere Prüfung an und eigentlich wolltest du dich heute Abend noch mit deinen Freunden zum Sport treffen. Das kann schnell in Stress ausarten. Damit weder deine Noten noch dein Privatleben darunter leiden, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt. Außerdem erfährst du, wo du Hilfe findest, wenn dir alles über den Kopf wächst.

Sechs Tipps gegen Stress

Mit ein paar kleinen Tricks sorgst du für weniger Stress beim Lernen:

  • Zeit einteilen: Auch wenn du gefühlt noch unendlich viel Zeit hast, sie wird schneller vergehen, als du denkst. Beginne am besten schon dann mit dem Lernen, wenn du denkst, es sei eigentlich noch viel zu früh dafür.
  • Lass dich nicht ablenken: Das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan. Aber probier es doch einmal mit Ohrstöpseln. Damit gibst du deinem Gehirn das Zeichen, dass jetzt die volle Konzentration auf das Lernen gerichtet sein soll.
  • Setz dich nicht unter Druck: Versuch, dich nicht dauernd mit anderen zu vergleichen. Das macht dir Druck, der nicht gut für dich ist.
  • Lerne gemeinsam: Wenn du etwas nicht verstehst, ist es nicht schlimm, einen Freund oder Mitschüler um Hilfe zu bitten, der das Fach besser kann. Vielleicht gründet ihr auch eine Lerngruppe, in der ihr euch gegenseitig helft.
  • Belohn dich: Es fällt dir leichter dich zu motivieren, wenn du auf ein Ziel hinarbeitest. Dabei ist es egal, ob du dich auf deine Lieblingsserie am Abend freust oder dir einen großen Schokoladen-Eisbecher gönnst.
  • Mach Sport: Egal ob joggen, schwimmen oder Krafttraining: Sport tut deinem Körper gut. Besonders dann, wenn du dich beim Lernen verspannst.

Und wenn das nicht hilft?

Sprich mit jemandem darüber, wie du dich fühlst. Das können deine Eltern oder auch Freunde sein. Dann könnt ihr gemeinsam nach einer Lösung suchen. Oft fühlt sich ein Problem für dich riesengroß an. Hier können andere Menschen dir helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Vielleicht erscheinen dir im Moment deine Probleme in Mathe unlösbar. Mithilfe eines Freundes oder eines Nachhilfelehrers bekommst du sie aber oft schneller in den Griff, als du glaubst.

Und wenn das immer noch nicht hilft?

Manchmal hat der Stress auch tiefere Ursachen und du weißt selbst gar nicht genau, was der Grund dafür ist. Besonders wenn du dauerhaft traurig bist, wenn du keinen Spaß mehr an deinen Freizeitaktivitäten hast oder zum Beispiel in der Schule gemobbt wirst. Es gibt in jeder Stadt Beratungsstellen, an die du dich wenden kannst. Vielleicht hilft dir auch ein Anruf bei der Telefonseelsorge. Unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 erreichst du zu jeder Tages- und Nachtzeit jemanden, der dir zuhört und dir helfen kann. Wenn du studierst, kannst du dich auch erkundigen, ob es an deiner Hochschule eine psychologische Beratungsstelle gibt. Hier wird dir auch schnell geholfen. Insgesamt gilt: Sprich mit jemandem. Das ist immer besser, als sich in seiner Traurigkeit zu vergraben.

Wie geht es weiter?

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