Thomas Ottens

"Die Dankbarkeit, die man erfährt, ist einfach einzigartig"

"Die Dankbarkeit, die man erfährt, ist einfach einzigartig"

Thomas Ottens erzählt von seinem absoluten Traumjob: Er ist Krankenpfleger auf der Intensivstation

Thomas Ottens arbeitet auf der Intensivstation der Uniklinik Köln. Er hat eine dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht und sich in weiteren zwei Jahren auf die Intensivpflege spezialisiert. Im Interview erzählt er, warum ihn dieser Beruf so sehr erfüllt.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zum Krankenpfleger entschieden?

Ich habe vorher eine Ausbildung zum Elektroinstallateur gemacht und anschließend sogar Elektrotechnik studiert. Aber irgendwie hat das nie so richtig zu mir gepasst. Meinen Zivildienst habe ich dann bei einem ambulanten Pflegedienst gemacht, das heißt, ich bin zu pflegebedürftigen Menschen nach Hause gefahren und habe sie dort versorgt. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Ich musste mich plötzlich nicht mehr zur Arbeit zwingen, sondern bin jeden Morgen gerne aufgestanden. Im Zivildienst habe ich zum ersten Mal festgestellt, wie viel Freude Arbeit eigentlich machen kann.

Was macht Ihnen denn besonders viel Spaß?

Der Kontakt zu den Patienten und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Die Dankbarkeit, die man erfährt, ist einfach einzigartig. Falls ein Patient zum Beispiel schlecht Luft bekommt, kann ich ihm sofort helfen. Man arbeitet für den Menschen und nicht für irgendwelche Materialien, weshalb ich einen viel größeren Sinn darin sehe. Seit 21 Jahren arbeite ich mit Begeisterung in diesem Beruf.