Martin Pelzer, 31

„Als Tischler zu arbeiten ist einfach mein Weg”

„Als Tischler zu arbeiten ist einfach mein Weg”

Die Hälfte der Möbel in seiner Wohnung hat Martin Pelzer, 31, selbst gebaut – darauf ist er stolz. Durch ein Schülerpraktikum kam er auf den Geschmack und beschloss, eine Ausbildung zum Tischler zu absolvieren. Längst kann er sich nicht mehr vorstellen, in einem anderen Beruf zu arbeiten.

Inwiefern passt das Motto der neuen Kampagne des Handwerks „Ich hab was Besseres vor” zu dir?

Ich bin mit meinem Beruf sehr glücklich. Als Tischler zu arbeiten ist einfach mein Weg. Ein anderer Beruf wäre nichts für mich. Der Kontakt zum Werkstoff Holz würde mir fehlen, ebenso die körperliche Auslastung. Aber natürlich muss jeder für sich herausfinden, was sein Weg ist und welcher Beruf zu ihm passt.

Welche Eigenschaften sind für eine Ausbildung zum Tischler wichtig?

Wer Lust hat, kreativ zu arbeiten und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, ist hier richtig. Außerdem sollte man räumliches Denkvermögen sowie eine Affinität zum Rechnen mitbringen. Auch eine gewisse körperliche Belastbarkeit gehört dazu.

Was gefällt dir an deinem Beruf besonders gut?

Ich kann meine eigenen Ideen umsetzen. Ich brauche im Grunde nur einen Zettel mit einer groben Skizze und kann ein Möbelstück bauen. Die Arbeit an einem Möbelstück ist ein spannender Prozess und immer wieder anders, diese Abwechslung gefällt mir. Und im privaten Bereich ist es schön, mit selbst gebauten Möbeln wie einem Couch-Tisch oder einem Kleiderschrank zu leben. Es freut mich zu sehen, dass die Vorstellung, die ich umgesetzt habe, sich bewährt.

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