Lena Frey, 22, Orthopädieschuhmacherin, Meisterschuh Berlin GmbH in Berlin

"Ich mag, wie aus einem Papierfetzen ein kompletter Schuh wird"

"Ich mag, wie aus einem Papierfetzen ein kompletter Schuh wird"

Was sollte man mitbringen, wenn man Orthopädieschuhmacher werden will?

Wenn man Schuhmacher werden will, dann sollte man auf jeden Fall Lust haben, seine Hände schmutzig zu machen und Hand in Hand mit anderen zusammen zu arbeiten.

Was hast du in deiner Ausbildung bislang gelernt?

In den ersten Monaten meiner Ausbildung habe ich natürlich zugesehen und musste alles ganz genau gezeigt bekommen. Mit der Zeit wird man dann immer eigenständiger. Und jetzt lassen sie mich arbeiten, weil ich Ahnung von dem habe, was ich tue.

Was magst du besonders an deinem Handwerk?

Ich mag besonders an meinem Beruf zu sehen, wie aus einem Papierfetzen ein kompletter Schuh wird. Man hat auch immer wieder diese Momente, wo man denkt: Geil, das habe ich gemacht.

Wie hat deine Ausbildung dich verändert?

Das Tolle an meinem Job ist, dass ich vorher nichts darüber wusste und alles neu lernen musste. Ich bin, seitdem ich hier arbeite, offener und selbstbewusster geworden. Außerdem habe ich auch eine härtere Schale bekommen. Wenn man den ganzen Tag mit zehn Männern am Tisch sitzt, dann wird man schlagfertiger und durch den Kundenkontakt eben auch offener und ein bisschen sprachgewandter.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich gerne Volleyball und gehe Salsa tanzen.

Wie lautet dein Aufruf an deine Nachfolger?

Wenn du einen Beruf suchst, in dem du kreativ arbeiten kannst und auf eigenen Füßen stehst, dann hol’ dir meinen Job!

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