Tamer Yildirim, 24, Karosseriebauer, Taflan GmbH in Warendorf

"Wenn ich ein Unfallauto sehe, geht es mir auch schlecht"

"Wenn ich ein Unfallauto sehe, geht es mir auch schlecht"

Wie sieht der Job als Karosseriebauer aus?

Man lernt als Karosseriebauer, wie man mit Blech umgeht. Um eine Beule herauszuhauen, muss man erstmal das Blech verstehen. Man kann nicht einfach draufhämmern, man muss vorsichtig fühlen, immer wieder gucken und dann vorsichtig draufhauen.

Welche Eigenschaften braucht man für die Ausbildung zum Karosseriebauer?

Für den Beruf brauchst du Geduld, Konzentration und Kraft, wie beim Taekwondo – meinem Hobby. Für den Beruf des Karosseriebauers sollte man Kraft und Kreativität mitbringen.

Was magst du an deinem Handwerk besonders?

An Autos liebe ich einfach alles. Wenn ich zum Beispiel ein Unfallauto sehe, dann geht es mir innerlich auch sehr schlecht. Und wenn das Auto dann wieder fertig ist, dann habe ich auch ein Grinsen im Gesicht. Der Job des Karosseriebauers passt zu mir. Außerdem komme ich mit meinen Arbeitskollegen sehr gut klar. Wir sind hier wie eine Familie.

Was hast du durch deine Ausbildung gelernt?

Während der Ausbildung war ich zurückhaltender, aus Angst, dass ich etwas kaputt machen könnte. Aber man muss es einfach mal versuchen, ohne Angst, damit man es lernt. Denn mit Angst kriegt man das einfach nicht hin.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit mache ich Taekwondo. Beim Taekwondo ging es mir am Anfang um Selbstverteidigung, aber jetzt geht es mir um Selbstbewusstsein.

Wie lautet der Aufruf an deine Nachfolger?

Wenn du auf Autos stehst, Kraft und Genauigkeit, dann hol’ dir meinen Job!

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