Benjamin Heilani

Mein Ziel war es möglichst viele neue Erfahrungen zu machen...

Mein Ziel war es möglichst viele neue Erfahrungen zu machen...

Nach dem Abi-Stress erst einmal auf große Tour gehen und jede Menge Erfahrungen sammeln – wer will das nicht? Benjamin hat das, wovon viele träumen, in die Tat umgesetzt und war nach dem Abitur ein Jahr lang per Work & Travel in Australien unterwegs. Wieder zurückgekehrt, hat er mit viel Energie sein BWL Bank-Studium in Angriff genommen. Erfahrungen in der Geschäftswelt? Hatte er bis dahin noch keine, das hat sich aber sehr schnell geändert.

Warum hast du dich für ein Duales Studium BWL Bank entschieden?

Wie den meisten Dualen Studenten ging es mir darum, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden – da ist ein Duales Studium einfach ideal. Für die Deutsche Bank habe ich mich entschieden, weil ich gerne in einem großen Unternehmen mit einer internationalen Ausrichtung arbeiten wollte. Mir ist es wichtig, möglichst viel kennenzulernen und herauszufinden, was mir am besten liegt. Am wichtigsten ist mir, dass mir meine Arbeit Spaß macht, und zwar nicht nur jetzt, sondern dauerhaft, auch noch in ein paar Jahren. Ich suche nach Aufgaben, die mich motivieren und fordern.

Die Hälfte des Studiums liegt jetzt hinter dir. Haben sich deine Pläne jetzt schon konkretisiert?

Ja, tatsächlich, da kristallisiert sich etwas heraus. Wir lernen ja in den Praxisphasen alle Bereiche des Bankgeschäfts kennen. Ich habe Spaß an komplexen Aufgabenstellungen und denke gerne in Zusammenhängen. Deswegen glaube ich, das Firmenkundengeschäft könnte für mich das Richtige sein. Da geht es in der Regel um größere Projekte. Bei der Erarbeitung von Lösungen ist man immer im Austausch mit verschiedenen Bereichen, das finde ich spannend.

Wie ist dein Duales Studium organisiert?

Theorie- und Praxisphasen wechseln sich im Drei-Monats-Rhythmus ab. Den theoretischen Teil meines Studiums absolviere ich an der DHBW in Villingen-Schwenningen, den praktischen Teil in der Filiale in Freiburg. Während der Praxisphase nehme ich mir immer für eine befristete Zeit ein Zimmer in Freiburg, das hat bis jetzt immer gut geklappt. Zweimal bin ich in einer WG untergekommen, dieses Mal habe ich eine eigene Wohnung. Das ist zur Abwechslung auch mal sehr wohltuend.

Ist das nicht sehr aufwändig?

Eigentlich nicht. Der Wohnungsmarkt in Freiburg ist sehr lebhaft. Bei der jetzigen Wohnung hatte ich, kaum eine halbe Stunde, nachdem ich mein Inserat online gestellt hatte, schon das erste Angebot, und drei Tage später habe ich bereits den Mietvertrag unterschrieben.

In der Halbzeit des Dualen Studiums gibt es bei der Deutschen Bank ein zentrales Event für alle Studierenden eines Jahrgangs: db horizon. Du hast in diesem Jahr daran teilgenommen. Wie war das für dich?

Das waren zwei wirklich aufschlussreiche und interessante Tage, die von A bis Z perfekt organisiert waren. Die Veranstaltung fand in Frankfurt in der Zentrale der Deutschen Bank statt. Schon allein das war ein tolles Erlebnis. Die Türme sind sehr beeindruckend, da ist so ein bestimmtes Flair. Wir waren ca. 50 Studentinnen und Studenten aus allen Regionen Deutschlands. Sehr viele Ansprechpartner aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen waren da. Man konnte Erfahrungen austauschen, viele Leute kennenlernen und neue Kontakte knüpfen.

Und was stand da so auf dem Programm?

Am ersten Tag ging es vor allem um Selbst-Management. Wie kann ich mir ein weitgefächertes Netzwerk aufbauen? Wie kann man die eigenen Stärken profilieren und überzeugend auftreten? Wir haben z. B. geübt, wie man sich mit wenigen Worten selbst beschreiben kann. In kleinen Runden haben wir dann – schon als Vorbereitung für den zweiten Tag – „Koffer“ mit unseren Zielen und Wünschen für die Zeit nach dem Dualen Studium gepackt.

Was hattest du dir vorgenommen?

Möglichst viel Neues zu erfahren und aufzunehmen – und das hat sich dann auch erfüllt. Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Tätigkeitsfelder es innerhalb der Bank gibt – eigentlich nichts, was es nicht gibt. Bei so genannten Speed-Datings konnten wir in kurzer Zeit viele Gespräche mit unterschiedlichen Ansprechpartnern führen, uns vorstellen, Fragen stellen oder einfach ins Gespräch kommen. Da waren z. B. Infostände vom Bereich Global Transaction Banking, German Large Corps, Wealth Management und Corporate Treasury Sales. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Bereiche, die vertreten waren.

Vorher hattest du einen Koffer mit Wünschen und Zielen gepackt – welche Ergebnisse hast du denn am Ende der beiden Tage mitgenommen?

Viele Informationen, viele Kontakte und den Wunsch, mir möglichst viele Optionen offen zu halten. Ich möchte die geknüpften Kontakte gerne weiterpflegen. Gegen Ende des Studiums haben wir die Möglichkeit, eine Art Praktikum in einem Wahlbereich zu absolvieren – da ist das sicher hilfreich.

Was ist dir neben deinem Studium außerdem wichtig?

Reisen zum Beispiel. Das Jahr in Australien war eine Erfahrung, die mir sehr viel gegeben hat. Ich bin sicher nicht das letzte Mal dort gewesen. Auch meine Familie und Freunde sind mir sehr wichtig. Meine beiden Schwestern sind nur ein bzw. zwei Jahre älter als ich, beide studieren – eine in Tübingen, eine in Frankfurt. Wir halten sehr engen Kontakt. Außerdem treibe ich sehr gerne Sport, sei es im Team, wie beim Fußball und Tischtennis, oder auch alleine beim Kraftsport und Joggen.

Dein Tipp für künftige Bewerber?

Offen auf alles zugehen und sich selbst ein Bild machen. Die Deutsche Bank ist immer und überall auf der Welt die Deutsche Bank, jeder kennt sie. Auf die Vielfalt, die es hier gibt, muss man sich einfach einlassen – alles annehmen, selbst die Initiative ergreifen. Auch Spaß an der Arbeit gehört dazu – in der Filiale im Team mit den Kollegen und mit den Kunden, aber auch im großen Zusammenhang.

Vielen Dank für das nette und informative Gespräch!

Das könnte auch etwas für dich sein? Dann schau dir hier unsere Stellenangebote an!

Web-Adresse: https://blicksta.de/partner/deutsche-bank/erfahrungsberichte/mein-ziel-war-es-moeglichst-viele-neue-erfahrungen-zu-machen
© blicksta 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Medienfabrik Gütersloh GmbH