Anika Wallocha

Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Deutschen Telekom

Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Deutschen Telekom

Weshalb hast Du Dich für die Ausbildung als Industriekauffrau entschieden?
Dass ich Industriekauffrau werden möchte, war für mich eigentlich schon klar, als ich noch in der Mittelstufe war. Mich hat schon immer der Ablauf in Unternehmen interessiert. Die Systeme dort, aber auch der Umgang mit Menschen waren sehr wichtige Kriterien für mich.

Wie hast Du Dich persönlich weiterentwickelt?
Ich habe hauptsächlich mein freies Sprechen verbessert. Außerdem habe ich ein besseres Verständnis von unternehmensinternen Abläufen gewonnen. Ich habe auch gemerkt, wie offen und zugänglich ich nicht nur im Umgang mit Kollegen, sondern auch mit Kunden und Vorgesetzten geworden bin.

Wer hat Dich in Deiner Berufswahl unterstützt?
Freunde, die diesen Beruf ebenfalls erlernt haben und mein Vater, der auch in der Finanzbuchhaltung tätig ist.

Welche Art von Aufgaben übernimmst Du im Betriebseinsatz?
In meinem ersten Betriebseinsatz hatte ich die Aufgabe, „Carrier“ zu betreuen und mich um deren Leitungen zu kümmern. „Carrier“ sind so genannte Großkunden, sprich Firmen, die Aufträge über größere Mengen an uns vergeben - das heißt Kündigung oder Einrichtung von vielen verschiedenen Leitungen. 
Momentan bin ich im Marketingteam. Dort kümmern wir uns um die Neugewinnung von zukünftigen Auszubildenden durch Messen, Bewerbertrainings und der Teilnahme an Infobörsen. Zudem sind wir auch in der nachfolgenden Instanz, der Einstellung, tätig. Wir bilden eine unterstützende Kraft für unseren Recruiter im ganzen Prozess: vom Eingang der Bewerbung bis zur letztendlichen Einstellung.

Wie bringst Du Freizeit und Ausbildung unter einen Hut?
In der Berufsschule ist es genauso wie vorher in der Schule auch. Wenn man sich die Hausaufgaben einteilt und regelmäßig lernt, hat man genug Freizeit. 
Während der Betriebseinsätze ist es von Vorteil, früh anzufangen, denn dann kann man auch früher gehen und hat mehr vom Tag.

Wie findest Du den Mix zwischen Theorie und Praxis?
Für mich ist dieser Mix optimal. Denn alles, was man in der Theorie lernt, kann man direkt in der Ausbildung anwenden. Und auch umgekehrt. So bleibt das Erlernte besser im Gedächtnis.

Würdest Du es wieder tun?
Ja auf jeden Fall! Meiner Meinung nach ist es das Beste, wenn man erst einmal praktische Erfahrungen in Form einer Ausbildung sammelt. Und wenn man möchte, kann man im Anschluss immer noch ein Studium dran hängen. Viele meiner Freunde machen es so, und können oft mehr Erfolge in ihren Vorlesungen verzeichnen als frische Abiturienten. Denn das, was sie studieren, haben sie in gewisser Weise schon vorher in ihrer Ausbildung gelernt.

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