Dualer Student Tim

"Für mich war es wichtig, während meines Studiums arbeiten zu können"

"Für mich war es wichtig, während meines Studiums arbeiten zu können"

Tim, 19, studiert seit dem Wintersemester 2014 Wirtschaftsinformatik dual bei der Deutschen Telekom. Ursprünglich kommt er aus Erkelenz, ist aber nach Bonn gezogen, da er dort den betrieblichen Teil des dualen Studiums absolviert. Der akademische Teil findet an der HfTL in Leipzig statt.

Tim, warum hast du dich für ein duales Studium bei der Deutschen Telekom entschieden?

Ich wollte schon immer dual studieren, da ich nicht der Typ bin, der einfach nur lernen möchte. Für mich war es wichtig, bereits während meines Studiums arbeiten zu können. Ich habe dann gezielt nach großen, deutschen Unternehmen gesucht, die ein duales Studium anbieten. Bei der Deutschen Telekom hat mir das Programm sehr gefallen. Über das Semester verteilt hat man drei Wochen Vorlesungen in Leipzig und kann die restlichen Vorlesungen online besuchen, das war für mich ein großer Vorteil.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Zunächst habe ich mich im Internet über die Deutsche Telekom und das duale Studium informiert und mich dann online beworben. Dazu gehörte auch ein kleiner Charaktertest, bei dem man rausfinden konnte, ob das Studium auch zu einem passt. Recht schnell kam dann auch die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Unmittelbar vor dem Vorstellungsgespräch kam dann noch ein kleiner Test mit Fragen zur Allgemeinbildung, es waren Mathematik-, BWL- und Informatikfragen. Das Vorstellungsgespräch wurde mit mir und einem anderen Kommilitonen zusammen geführt. Mal hat er und mal ich zuerst auf die Fragen geantwortet. Doch es war kein Konkurrenzkampf, denn uns wurde im Gespräch klar, dass nicht nur einer von uns genommen werden würde. Wir waren beide erfolgreich und nun ist er mein Kollege. Knapp eine Woche nach dem Vorstellungsgespräch kam dann auch schon die Zusage.

Beschreib doch mal, wie ein normaler Tag bei dir abläuft.

Mein Arbeitstag beginnt so zwischen 9 und 10 Uhr. Da ich in Gleitzeit arbeite, kann ich den Beginn frei wählen, es sei denn, es gibt Termine, bei denen ich früher anfangen muss. Grundsätzlich checke ich zuerst meine Mails und frühstücke nebenbei. Bei mir ist jeder Tag neu: Ich habe keine Aufgaben, die jeden Tag anfallen, also ist alles sehr flexibel. Vom Erstellen einer Power Point-Präsentation über eine Schnittstellenanalyse oder auch Meetings ist alles dabei. Ich bin während meiner Praxisphasen  in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Das finde ich ein gelungenes Konzept, weil ich auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven des Business kennen lerne. So war ich zum Beispiel in den Abteilungen Customer Solutions als Solution Designer und Entwicklung Rating/Billing als Analyst. Dann stehen noch Online-Vorlesungen an, die  am Arbeitsplatz durchgeführt werden können. Für die Zeit wird man freigestellt, denn die Vorlesungen zählen zum Job als dualer Student. So kommt man wöchentlich auf eine Arbeitszeit von 38 Stunden.

Was macht dir am meisten Spaß?

Bei der Deutschen Telekom muss man als Azubi oder dualer Student keinen Kaffee kochen, sondern ist von Anfang an mitten im Geschehen. Man arbeitet aktiv mit und wird schnell von den Kollegen integriert. Am meisten Spaß machen mir die herausfordernden Aufgaben wie zum Beispiel eine Schnittstellenanalyse. Wichtig dabei ist das Klären aller relevanten Eigenschaften von zwei oder mehreren Systemen an einer Schnittstelle.  Das passiert in der Regel in enger Abstimmung mit den einzelnen Systempartnern und Verantwortlichen. Bei diesen anspruchsvollen Aufgaben sammelt man wertvolles praktisches Wissen und kann in der Hochschule Gelerntes anwenden.

Was machst du nicht so gerne?

Bürokratische Tätigkeiten wie zum Beispiel einen Arbeitsplatzwechsel. Die Prozesse dauern manchmal etwas länger und Kleinigkeiten halten mich gefühlt oft auf, da ich lieber an meinem Projekt weiterarbeiten würde. Es gibt auch Situationen, in denen es nicht so leicht ist den richtigen Ansprechpartner zu finden. Da muss man sich schon etwas durchfragen, aber das gehört in einem großen Konzern einfach dazu.

Welche Fähigkeiten sollte man für dein duales Studium auf jeden Fall mitbringen?

Auf jeden Fall Selbstständigkeit und man sollte den Anspruch haben, nicht nur akademisch zu lernen, sondern auch aktiv etwas beizutragen. Es ist sehr wichtig, dass man sich selbst strukturieren und Prioritäten setzen kann. Wann ist die beste Zeit zum Arbeiten? Wann brauche ich mehr Zeit zum Lernen? Dies muss man natürlich immer mit den Kollegen absprechen und die Projektsituation im Auge haben. Darum ist auch eine hohe Sozialkompetenz nötig, sonst kommt man nicht so gut voran. Auch Networking (wie gehe ich z. B. auf Leute zu?) und ein guter Umgang mit Stress und Prioritäten sind sehr wichtig.

Es heißt immer, dass ein duales Studium besonders stressig ist. Stimmst du dem zu?

Nicht direkt. Man hat eine höhere Belastung durch den Betriebseinsatz, da kann die Lernzeit schon mal knapp werden. Doch wenn man sich selbst gut organisiert und die Zeiten mit der Abteilung und den Kollegen abstimmt, dann klappt das sehr gut. Die Telekom baut keinen Druck auf, sondern stärkt einem den Rücken, so dass man gut durchs Studium kommt.

Dein Fazit: Mein duales Studium ist toll, weil...

...man gleichzeitig einen akademischen Titel erarbeiten und wichtige Berufserfahrung sammeln kann. Die Deutsche Telekom erwartet viel von einem, aber hilft gleichzeitig dabei, dies auch erreichen zu können. Außerdem kann man sehr früh Kontakte knüpfen, die einem im späteren Berufsleben mit Sicherheit nützlich sein werden.

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