Jonas Schmidt

Duales Studium zum Dipl. Ing. für Versorgungs- und Umwelttechnik

Duales Studium zum Dipl. Ing. für Versorgungs- und Umwelttechnik

Während meiner Abiturphase stellte ich mir immer wieder die Frage, was als Nächstes kommen soll: Studium, Ausbildung oder zuerst ins Ausland. Ich entschied mich, zunächst ein Auslandsjahr in Australien zu verbringen, um die ersten Schritte in Richtung Selbstständigkeit zu gehen. Nach dem Auslandsjahr stand für mich fest, dass ich studieren wollte und so begann ich ein Studium an der TU Darmstadt. Da ich mich stets für naturwissenschaftliche Belange interessiert habe, fiel die Wahl auf den Studiengang Umweltingenieurwissenschaften. Ich entschied mich für ein Studium an der TU, da sie einen hervorragenden Ruf in dem Bereich der Ingenieurwissenschaften genießt. Allerdings wurde mir schnell bewusst, dass ein Studium an einer „Massenuni“ nichts ist, womit ich mich identifizieren kann. Überfüllte Hörsäle, keine Zeit für Fragen in den Vorlesungen, überhaupt kein Praxisbezug in den ersten Semestern und das Dasein als Matrikelnummer und nicht als Person, waren nicht gerade das, was ich mir unter einem zielführenden Studium vorgestellt habe.

Durch Zufall stieß ich dann auf das Angebot der KfW  für das duale Studium zum Diplom Ingenieur (BA) für Versorgungs- und Umwelttechnik. Zunächst war ich überrascht, dass eine Bank ein solches Angebot in ihren Ausbildungsplan aufnimmt, da ein Ingenieur von außen betrachtet erst einmal wenig in einer Bank verloren hat. Also informierte ich mich erst einmal über die KfW als Unternehmen. Dabei stieß ich auf die vielfältigen Förderungen der KfW. Meine besondere Aufmerksamkeit erfuhren die einzelnen Gebäuden des Campus. Die Westarkade zählt nach wie vor zu den energieeffizientesten Bürogebäuden der Welt. Da das Thema Energieeffizienz in naher Zukunft immer weiter an Bedeutung gewinnen wird und ich genau an diesem Segment interessiert bin, haben mich die Informationen darin bekräftigt, mich zu bewerben. Nach einem Online- und einem Vor-Ort-Test wurde ich innerhalb weniger Wochen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. In diesem Gespräch  wurde mir dann schließlich auch beantwortet, weshalb die KfW einen solchen dualen Ausbildungsplatz anbietet. Der Bereich „Zentrale Services – Technisches Gebäudemanagement“, in dem ich die Hauptzeit meines Studiums eingesetzt sein werde, kümmert sich um die vielseitigen technischen Anlagen innerhalb der eigenen Gebäude. Damit verbunden sind Aufgaben wie Budget- und Kostenplanung, Überwachung von Gebäudeleittechnik, Instandhaltung und Sanierung.

Nach mittlerweile über einem halben Jahr sehe ich mich absolut bekräftigt in meiner Entscheidung, das duale Studium mit der KfW als Praxispartner zu begehen. Zum einen ist die KfW ein zuverlässiger Arbeitgeber mit außerordentlichen Sozialleistungen und zuverlässiger Bezahlung (die Wohnheimkosten in Glauchau und vieles mehr wird von der KfW erstattet), zum anderen wird man als Stuzubi (Auszubildender/ Dualer Student) innerhalb eines Teams stets als vollwertiges Mitglied angesehen und bekommt eigenständige Aufgaben, bei welchen man meist auch seine eigenen Ideen einbringen kann. Es wird ein sehr offenes und angenehmes Arbeitsklima vorgelebt, in dem immer auf Fragen eingegangen wird und Kritik offen kommuniziert werden kann, sofern welche besteht. Außerdem kommt man durch die gemeinsame Einführungswoche der neuen Stuzubis schnell in Kontakt zu den anderen Neuen, was den Einstieg in den Berufsalltag enorm erleichtert und dazu führt, dass man schnell Partner für gemeinsame Mittagessen (ein hoch gelebtes Gut innerhalb der KfW) findet.

Das Studium an der BA Glauchau findet jeweils im 3-monatigen Wechsel mit den Praxisphasen statt. Die Lehrveranstaltungen  erfolgen dort mit kleinen Gruppen von ungefähr 30 Leuten. Im Labor kann man zumeist sogar nur mit 5-10 Kommilitonen das in der Theorie vorher Erlernte in die Praxis umsetzen. Dies fördert eine angenehme Lernatmosphäre. Durch die verschiedenen Bereiche und Praxistätigkeiten der Dozenten bekommt man  eine Vorstellung von dem zukünftigen Berufsalltag. Die modernen Labore ermöglichen einen spannenden Einblick in die späteren Tätigkeiten als Ingenieur. Da die BA Glauchau einige spezialisierte Studiengänge anbietet, die man so nicht allzu oft an anderen Hochschulen findet, kommen die Kommilitonen aus ganz Deutschland, was dazu führt, dass dort schnell Freundschaften geschlossen werden und einem der Anschluss vor Ort sehr leicht fällt. Auch die höheren Semester stehen stets mit Rat und Tat beiseite, falls Fragen auftauchen und Hilfe benötigt wird.

Ich habe es zu keiner Zeit bereut, diesen Weg eingeschlagen zu haben, und freue mich auf die kommenden Semester.

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