Marten

Vom dualen Studium mitten in den Rebrush!

Vom dualen Studium mitten in den Rebrush!

Mein Name ist Marten und ich habe 2012 mein duales Studium in Wirtschaftsinformatik bei der Techniker begonnen. Seit März 2016 bin ich nun vollwertiger Mitarbeiter. J Ich bin eigentlich für die Entwicklung von Software zuständig. Zurzeit bin ich jedoch ausgeliehen. Direkt nach dem dualen Studium ging es für mich in das "Teilprojekt Website". Hier wirke ich an der Neugestaltung der Internetseite mit.

Große IT-Abteilung, Studium an der Nordakademie, einer der besten Arbeitgeber 

Bei der Suche nach einem Kooperationsbetrieb für das Studium sollte ein potenzieller Bewerber mehrere Aspekte beachten. Ich habe mich für die Techniker entschieden, weil sie eine große Firma mit einer großen IT-Abteilung ist. Es gibt viele Bereiche mit verschiedensten Aufgaben, in denen man während des Studiums arbeiten und sich Wissen aneignen kann.

Die Techniker kooperiert schon seit über 15 Jahren mit der Nordakademie. Somit haben die Mitarbeiter und Führungskräfte bereits Erfahrung in der Ausbildung der Studenten und man hat die Möglichkeit, frühere Jahrgänge bei Problemen oder Fragen anzusprechen. Zudem waren auch die Auszeichnungen zum besten Arbeitgeber Deutschlands und das familiäre Arbeitsklima, welches ich bei meinem ersten Vorstellungsgespräch bereits erlebt habe, ausschlaggebend für meine Entscheidung für die Techniker.

Mein Weg zur Techniker

 Ich habe mich beim Tag der offenen Tür der Nordakademie über den Studiengang und u.a. auch über die Techniker informiert. Nach Gesprächen mit der Ausbilderin und zwei Studenten habe ich noch vor Ort ein Kontaktformular ausgefüllt. Nach zwei Bewerbungsgesprächen wurde mir der Vertrag zugeschickt und ich habe sofort unterschrieben. Somit konnte ich mein letztes Schuljahr komplett stressfrei erleben, ohne auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studienplatz zu sein. Der konventionelle Weg wäre eine Bewerbung über das Karriereportal auf der Internetseite der Techniker.

Duales Studium - Theorie und Arbeit 

Angefangen mit einem Praxisblock wechselten sich Theorie und Arbeit stets ab, wobei eine Theoriephase zehn Wochen, Praxisphasen unterschiedlich lang waren. Jede zehnte Woche an der Uni war Klausurenwoche, die natürlich alles andere als geliebt war, allerdings durch einen Besuch des gesamten Jahrgangs im Hofbräuhaus in Hamburg nach der letzten Klausur auch etwas Positives hatte. ;)

Auf die Kollegen ist Verlass!

In den Praxisphasen gab es natürlich auch Höhen und Tiefen. So gab es auftragsbezogene Probleme, an denen man sich tagelang die Zähne ausgebissen hat. Gerade dann hat man sich über die Hilfe der Kollegen besonders gefreut, die stets zur Stelle waren, wenn es mal hakte. Auch die Vorgesetzten hatten jederzeit ein offenes Ohr für Schwierigkeiten, sowohl bezogen auf die aktuelle Arbeit oder auch, wenn es um organisatorische Angelegenheiten ging.

Stillstand - ein Fremdwort

Besonders hat mir das Kennenlernen der verschiedenen Abteilungen gefallen. Als Student bei der Techniker hat man in jedem Semester die Wahl, in welchem Fachreferat man arbeiten möchte. So lernt man viele Mitarbeiter und Kollegen kennen und knüpft für seinen Start in den Job viele Kontakte. 

Meine Arbeit: Der Internetauftritt der Techniker

Direkt nach dem Studium wurde ich im "Teilprojekt Website" eingesetzt, um den Internetauftritt dem neuen Corporate Design anzupassen. Für das Projekt wurde ich ausgeliehen, offiziell gehöre ich zu einem Fachreferat, das für die Entwicklung von Software im Bereich Bestandsführung und Meldeverfahren zuständig ist. Dort wird meine Aufgabe voraussichtlich die Ablösung von COBOL sein, einer alten und aus der Mode gekommenen Programmiersprache. In dieses Team werde ich dann im November wechseln, dann ist meine Arbeit im Teilprojekt Website beendet.


Eine tolle Erfahrung!

Es ist eine tolle Erfahrung an etwas mitzuarbeiten, was solch eine Präsenz nach außen hat. Wenn ich von Freunden gefragt werde, was ich eigentlich den ganzen Tag mache, kann ich ihnen jetzt das neue Styling der Internetseite zeigen und sagen, dass ich mit an diesem Projekt beteiligt war. So gibt es auch mal etwas zu sehen. Sonst muss ich gerne weit ausholen muss, um nicht Eingeweihten zu erläutern, woran ich gerade arbeite.

Ich erreiche durch kleine Änderungen große Effekte

"Das Beste" an meiner Arbeit gibt es eigentlich gar nicht. Es sind viele Aspekte. Zum einen das Team, die Atmosphäre und der Umgang miteinander. Gerade als "Newcomer" fällt es einem ab und zu noch schwer, sich in einem neuen Team zurechtzufinden. Doch nach einiger Zeit merkt man, dass es keine blöden Fragen gibt und die meisten Kollegen sich freuen, wenn sie ihr Wissen teilen können. An der Arbeit selbst gefällt mir, dass das Programmierte direkt sichtbar ist. Durch scheinbar kleine Änderungen werden große Effekte erzielt.

Meine Tipps für duale Studenten bei der Techniker

Abgesehen von den üblichen Anforderungen, wie z.B. gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift, sollten Schüler, die in diesen Beruf einsteigen möchten, logisch denken, gut im Kopf abstrahieren können und in Mathematik gute Leistungen erbringen. Wer beim Knobeln und Lösen von Problemen, bzw. dem Suchen möglicher Problemlösungen, keinen Spaß hat, der wird möglicherweise auch an dem Beruf des Informatikers keinen Gefallen finden. Zusätzlich sollten gute Englisch-Kenntnisse vorhanden sein. Viele Lösungen, die man online findet, sind in Englisch verfasst und meistens ersparen diese Ansätze einem selbst langes suchen durch den Quellcode.

Als nächstes kommt der Master

Gerne würde ich noch einen Master machen, wahrscheinlich neben meinem Job hier an einer Fernuniversität. Das hilft besonders, falls ich mal die Firma wechseln sollte, auch wenn ich aktuell keinen Anlass dazu sehe, aber ich bin ja noch jung, es kann noch viel passieren. Was danach kommt steht noch offen, konkrete Pläne habe ich keine

Ich kann das Studium bei der Techniker nur empfehlen.

Auf die Frage, ob ich mich wieder für diesen Job bei der Techniker entscheiden würde, würde ich definitiv "Ja" antworten! Auch wenn ich dann nicht Wirtschaftsinformatik, sondern Angewandte Informatik studieren würde. Den Studiengang gab es zu meiner Zeit leider noch nicht. Ansonsten kann ich das Studium bei der Techniker nur empfehlen. Man kann hier viel lernen, die Techniker hat Erfahrung mit dem Studium und man hat von Anfang an produktive Aufgaben. Alles in Allem ein top Arbeitgeber!

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