Stephanie Eitzert

Von der Azubine zur Ausbilderin

Von der Azubine zur Ausbilderin

Bereits in der Schule war meinen Lehrern, meiner Familie, meinen Freunden und mir klar - ich werde Lehrerin, Dozentin oder Ausbilderin. Denn es fiel mir schon früh leicht, anderen Dinge beizubringen. Mir gelang es immer sehr schnell, eine Ebene zu finden, auf der es meinem Gegenüber ein Leichtes war, Dinge zu verstehen und Verbindungen zu knüpfen. Einen komplizierten Vorgang auf das Wesentlich runterbrechen und diesen mit Empathie und ganz viel Spaß zu vermitteln oder selbst entwickeln zu lassen, das klappte immer. Ich war die "Königin der Eselsbrücken und Metaphern" (Zitat eines Lehrers damals) :)

Auszubildende, Kundenberaterin, Ausbilderin - Mein Weg in der TK

Da ich aber eher praktischer Natur bin, war für mich ein Lehramtsstudium völlig ausgeschlossen. Studieren war einfach nicht mein Ding.

Meine Ausbildung machte ich dann also im Fachzentrum Krankengeld in Münster. Geleitet von zwei Ausbilderinnen, die mich mit ihrem Elan und ihrer Art und Weise nur noch mehr in meinem Wunsch bestärkten: das muss ich auch einmal machen.

Da eine Stelle als Ausbilderin aber zu der Zeit noch nicht vakant war, verfolgte ich erstmal meinen anderen Herzenswunsch, Kundenberaterin im Kundencenter Osnabrück zu werden. Schon zwei Jahre nach meiner Ausbildung erfüllte sich dieser.

Und im letzten Jahr war es dann soweit. Meine Teamleiterin bekam die Nachricht, dass das Kundencenter Osnabrück zum Ausbildungsstandort für zwei Auszubildende werden sollte. Besonders stolz machte es mich, dass meine Teamleiterin direkt auf mich zukam und mit mir besprach, ob ich nicht Ausbilderin werden wolle. - Na klar!

Im Dezember 2014 folgte dann meine Ausbildereignungsprüfung bei der IHK Osnabrück.

Seitdem erfahre ich unglaublich viel Unterstützung durch die TK. Seien es die Kollegen vor Ort, die mir Freiraum zum Planen und Durchführen der Ausbildung geben, die Ausbilder-Kollegen, die mir mit Ratschlägen und ihrer Erfahrung weiterhelfen oder die TK eigenen Ausbilderseminare.

Meine Aufgaben als örtliche Ausbilderin

Die Aufgaben eines örtlichen Ausbilders liegen darin, die Ausbildung vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten. Und dahinter verbirgt sich eine Menge. Es beginnt mit dem Sichten der ersten Bewerbungen und endet mit dem Schmücken des Büros für die bestandene Abschlussprüfung.

Hauptwerkzeuge der Ausbilder sind der allgemein gültige Ausbildungsrahmenplan der IHK und das TK-eigene Ausbildungskonzept. Dies beschreibt, welche Themen vermittelt werden müssen. Ein ungefährer Zeitrahmen ist ebenfalls vorgegeben. Der Rest ist Aufgabe eines jeden einzelnen Ausbilders.

Das Beste an meinem Job

Das Beste ist, wenn man etwas schafft, wovor man zuerst Angst hatte.

Da bin ich ganz ehrlich, ich hatte eine Heidenangst und war sehr nervös. Ab dem 1. August sollte mir, ganz pathetisch gesagt, die berufliche Zukunft zweier junger Menschen anvertraut werden. Eine Aufgabe, die ich zuvor noch nie bewältigt hatte. Aber nun merke ich, dass mir eben diese zwei besagten Menschen vertrauen, dass ich diese Aufgabe gut meistere und dass ich eine starke TK hinter mir stehen habe.

Vom ersten Tag an sind TK-Azubis vollwertige Mitarbeiter

Die TK ist ein riesiges und vor allem modernes Unternehmen, welches jung und dynamisch auf seine Azubis eingeht. In der Jugend liegt die Zukunft und das hat die TK schon lange begriffen. Die Auszubildenden der TK erhalten eine spannende und umfassende Ausbildung und keinen schnöden Frontalunterricht im Büro. Sie durchlaufen zahlreiche Lehrgänge, Hospitationen und Praktika in verschiedenen Einheiten. Außerdem werden sie gefördert, mal über den Tellerrand zu schauen. Hier passt einfach alles.

Wir suchen Typen. Noten stehen für mich erst an zweiter Stelle.

Ich achte bei den Bewerbern auf den Gesamteindruck. Einzelne Noten, Hobbys und sogar Rechtschreibfehler sind mir beinahe egal. Ich muss das Gefühl haben, dass hinter der Bewerbung eine Person mit Charakter steht und kein Bewerbungsvordruck aus dem Internet.

Lieber ein bisschen zu persönlich als zu glatt. Schließlich suchen wir nicht nur erfolgreiche Top-Azubis sondern eben auch Kollegen, die zur TK und ins Team passen.

Zukunftsperspektiven für Azubis nach der Ausbildung bei der TK

Man unterschätzt gerne, welche Unternehmensbereiche so eine große Krankenkasse abdeckt. Genauso vielseitig, wie die Ausbildung zum Kaufmannim Gesundheitswesen ist auch später der Bereich, den man mit der bestandenen Ausbildung bei der TK anstreben kann.

Vom Sachbearbeiter in einem Fachzentrum zum IT-Fachmann in der Hauptverwaltung, vom Social-Media-Referenten bis zum persönlichen Vertriebsmitarbeiter oder vom Flächenmanager für den Fachbereich Technisches Immobilienmanagement bis zum örtlichen Ausbilder.

Der Stellenmarkt ist groß und genauso groß ist das Interesse der TK, dass die Azubis sich immer weiterentwickeln. Dafür gibt es zahlreiche TK-finanzierte Fort- und Weiterbildungsangebote, wie das Junior-Management-Programm.