Schlechte Zeugnisnoten? So klappt die Bewerbung trotzdem

Die blicksta-Tipps: Das kannst du tun, wenn deine Zeugnisnoten nicht so gut sind

Schlechte Zeugnisnoten? So klappt die Bewerbung trotzdem

Sicherlich kennst du das auch: In der Schule gibt es Fächer, die langweilig sind oder einem einfach nicht liegen. Einige Schüler schalten dann komplett ab, hören auf zu lernen und bekommen auf dem Zeugnis schlechte Noten. Manchmal liegen schlechte Noten aber auch daran, dass man länger krank war - oder dass einem bestimmte Themen einfach nicht richtig gut liegen.

Blöd ist, wenn das in der Bewerbungsphase passiert. Wenn du dich mit einem schlechten Zeugnis für eine Ausbildung bewirbst, ist es häufig so, dass Bewerber mit besseren Noten vorgezogen werden. Irgendwie logisch, vermutlich würdest du selbst auch so entscheiden, oder? Das ist aber kein Grund zur Panik, denn trotzdem gilt: Wer einen Ausbildungsplatz wirklich haben möchte, der hat auch trotz schlechter Noten Chancen!

Bewerbung trotz schlechter Noten: Trau dich!

Das wichtigste ist, Initiative zu zeigen. Trau dich, eine Bewerbung zu schreiben. Zahlreiche Ausbilder stellen auch Bewerber mit schlechten Noten ein, weil das berufsbezogene Geschick zählt. Wichtig ist, dass der Job, den du einmal machen möchtest, dir liegt und dass du auch begründen kannst, warum. Wirst du dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ist vieles gewonnen: Du kannst dich selbst präsentieren und dich persönlich von deiner besten Seite zeigen.

Doch was ist zu tun, damit du es zum Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen schaffst? Folgende Tipps könnten dir dabei helfen, die Personaler von dir zu überzeugen:

1. Wähle den richtigen Beruf

Es gibt viele Ausbildungsberufe und es ist wichtig, dass du den passenden für dich findest, auf den du dich bewerben möchtest. Mach den blicksta-Berufstest, um deinen Traumberuf zu finden.

2. Check die Anforderungen

Du hasst Mathe und hast eine schlechte Note, möchtest aber unbedingt Bankkaufmann werden? Das ist möglicherweise keine so gute Idee. Schau dir genau an, was man in dem Beruf machen muss, der dir vorschwebt. Frag dich dann, ob das wirklich das ist, was du willst. Wenn ja: Go for it! Wenn jein oder nein: Denk noch mal in Ruhe über Alternativen nach. Dabei hilft dir unser Interessen-Matching, das du bekommst, wenn du den Berufstest gemacht hast.

3. Lass dir helfen

Ist die Hürde der Entscheidung geschafft, gibt es etliche Anlaufstellen, bei denen du Hilfe beim Schreiben der Bewerbung oder beim Finden der passenden Stellen in einem Unternehmen erhältst. Kennst du unseren blicksta-Bewerbungscheck? Wir prüfen kostenlos dein Anschreiben und deinen Lebenslauf und geben dir Tipps für deine Bewerbung.

4. Mach Praktika

Durch ein Praktikum kannst du deinem Arbeitgeber zeigen: Ich will das wirklich. Schlechte Noten bedeuten nicht, dass du beruflich untalentiert bist, dass andere Bewerber später im Beruf besser sind oder dass du nicht auch Karriere machen kannst. Je mehr Berufserfahrung du hast, umso sicherer kann sich der Arbeitgeber sein, dass dir der Job gefällt. Durch deine Berufserfahrung wird eine einzelne Note unwichtiger. Wer weiß, vielleicht bekommst du durch ein Praktikum die Möglichkeit, bei dem gleichen Unternehmen später deine Ausbildung zu machen. Auch in den Ferien hast du die Möglichkeit, ein freiwilliges Praktikum zu machen. Sieh es als Chance: Es hilft dir selbst bei der Entscheidung. Und du kannst es in deiner Bewerbung erwähnen und dein Praktikumszeugnis beilegen. Das macht einen guten Eindruck.

5. Suche Telefonkontakt

Bevor du dich bei einem Unternehmen bewirbst, kannst du oft mit einem ersten persönlichen Telefonat punkten. Du kannst am Telefon Interesse zeigen, dich vorstellen und deine Bewerbung ankündigen. Das hinterlässt oft einen sehr guten Eindruck.

6. Steh zu deinen Noten

Wichtig ist, dass du dazu stehst, dass du schlechte Noten hast. Du solltest sie zwar in deinem Anschreiben und Lebenslauf nicht gesondert erwähnen, allerdings darfst du deine Zeugnisse auch nicht einfach weglassen. Wenn du gefragt wirst, dann erkläre im Vorstellungsgespräch, warum du solche Probleme in der Schule hattest.

Und wenn es nicht sofort klappt?

Keine Panik, wenn es mit dem Bewerben nicht sofort klappt und du nicht direkt eine Lehrstelle findest! Durch Praktika, Weiterbildungen oder einen Freiwilligendienst kannst du die Zeit sinnvoll nutzen. Das ist nicht nur für dich gut, sondern auch ein Plus für deinen Lebenslauf! Wer weiß, vielleicht nützt dir die Zeit für deine spätere Karriere und sie überzeugt den nächsten Personaler von dir und deinen Fähigkeiten. Bleib am Ball und sieh es positiv: Die Übergangszeit kann dir helfen, dich zu orientieren und dir ganz sicher zu sein, wo und wie du später einmal arbeiten möchtest.

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