So bekommst du deine Finanzen in den Griff

Tipps, damit am Ende des Geldes nicht mehr so viel Monat übrig ist

So bekommst du deine Finanzen in den Griff

Vielleicht kennst du das auch: Der Monat hat gefühlt gerade erst begonnen, da sieht es in deinem Geldbeutel schon wieder verdächtig leer aus. Du überlegst, was du in den vergangenen Tagen so gemacht hast: Am Wochenende warst du shoppen, schließlich brauchtest du dringend ein neues T-Shirt. Daraus sind dann zwei geworden, außerdem waren die Schuhe, die du im Laden nebenan gekauft hast, gerade im Angebot. Und das Eis danach war auch sehr lecker. Abends warst du dann mit zwei Freunden im Kino. Den Rieseneimer Popcorn habt ihr euch geteilt. Heute dann wolltest du dir eigentlich das Buch kaufen, das du dringend fürs Lernen brauchst. Aber wo ist eigentlich das Geld geblieben, das du vor vier Tagen noch hattest?

Das Zauberwort heißt Überblick

Am besten kriegt man seine Finanzen in den Griff, wenn man sich einen Überblick verschafft. Denn oft geben wir mehr aus als wir denken und können uns später gar nicht mehr daran erinnern. Es klingt spießig, aber am besten ist es deshalb, eine Zeitlang ein Haushaltsbuch zu führen. Das ist besonders wichtig, wenn du zum ersten Mal nicht mehr zu Hause wohnst und noch kein Gefühl dafür hast, wieviel Geld du für was brauchst. In dem Haushaltsbuch notierst du alle Einnahmen und alle Ausgaben. Am besten sammelst du dazu alle Belege (zum Beispiel Kassenzettel, Kinokarten etc.) und trägst die Beträge täglich in das Heft ein. Außerdem solltest du die Beträge aufschreiben, die automatisch von deinem Konto abgebucht werden (wenn du schon alleine wohnst ist das oft zum Beispiel die Miete). So bekommst du nach und nach einen Überblick, wie viel du ausgibst. Übrigens: Du kannst dir natürlich auch ein digitales Haushaltsbuch anlegen. Es gibt auch einige Apps oder Programme, mit denen du deine Finanzen verwalten kannst.

Ich habe mehr Ausgaben als Einnahmen. Und nun?

Wenn du feststellst, dass du mehr Geld ausgibst als du hast, solltest du genauer hinschauen, woran das liegt. Erste Frage: Gibst du dauerhaft zu viel Geld aus? Oder war der Monat außergewöhnlich teuer, weil du zum Beispiel umgezogen bist, eine größere Reparatur an deinem Auto bezahlen musstest oder du im Urlaub warst? Für diese Fälle solltest du am besten vorher sparen, damit du durch sie keine finanziellen Probleme bekommst.
Wenn du auch in „normalen“ Monaten ohne besondere Vorkommnisse mehr ausgibst als du hast, legst du dir am besten ein monatliches oder wöchentliches Budget fest. Das heißt konkret: Finde erstmal heraus, welche Fixkosten du hast. Das kann die Miete sein, Kosten für dein Handy oder auch der Mitgliedschaftsbeitrag für einen Verein. Diese Kosten ziehst du von dem Geld ab, das du insgesamt zur Verfügung hast. So erhältst du den Betrag, den du noch ausgeben kannst. Diesen teilst du am besten durch vier, sodass du am Ende ein Wochenbudget hast. Wenn du eine EC-Karte hast, heb das Geld jeweils zu Beginn der Woche ab und pack die Karte nicht ein, wenn du einkaufen gehst. So gibst du wirklich nur das Geld aus, das du in deinem Geldbeutel hast.

Wie geht es weiter?

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