Tipps für die mündliche Abiprüfung

Die Dienstagsfrage vom 6. Mai 2014

Tipps für die mündliche Abiprüfung

An dieser Stelle beantworten wir jede Woche eine Frage von unseren Nutzern. Es geht um die Themen Studien- und Berufsorientierung, Bewerbung, Start der Ausbildung und Schule.

Die mündliche Abiprüfung ist meine erste große mündliche Prüfung. Ich habe Angst, dass ich zu aufgeregt bin oder anfange, zu stottern, wenn ich eine Antwort nicht weiß. Wie kann ich mich gut vorbereiten?

Erstmal: Ruhe bewahren! Deine Lehrer wissen genauso wie du, dass du nicht viel Erfahrung mit mündlichen Prüfungen hast und haben kannst. Trotzdem solltest du dich natürlich auf deine Prüfung vorbereiten. Wichtig sind zwei Dinge: Die Themen und der Vortrag.

Wahrscheinlich hast du von deinem Prüfer bestimmte Themen zugeteilt bekommen, die du für die mündliche Prüfung vorbereiten sollst. Wenn du dir nicht sicher bist, was du alles lernen musst, frag ihn noch mal! Das wird dir niemand übel nehmen. Wichtig ist, dass du genau weißt, welche Themen du vorbereiten musst. So kannst du strukturiert anfangen zu lernen. Wie das geht, liest du hier.

Das zweite wichtige Thema ist die Vorbereitung auf die Prüfung an sich. Am besten übst du immer wieder zwischendurch, deine Themen zu präsentieren. Erzähle einfach den Stoff, den du gerade lernst, noch mal laut nach. So merkst du, an welchen Stellen du ihn noch nicht kannst und lernst außerdem, frei zu sprechen. In einem zweiten Schritt kannst du dann die mündliche Prüfung mit einer anderen Person nachstellen. Dieser Person nennst du dann dein Thema und sie stellt dir Fragen dazu. Auch wenn das natürlich keine „echte“ Prüfungssituation ist, wirst du schnell feststellen, dass du trotzdem aufgeregt bist – natürlich nur, wenn alle Beteiligten die Situation ernst nehmen.

Hierauf solltest du beim Üben und später in der Prüfung achten:

  • Versuche, ruhig und langsam zu sprechen. Wenn man aufgeregt ist, redet man oft zu schnell, ohne dass es einem auffällt. Frag deinen Übungspartner, ob deine Geschwindigkeit okay war.
  • Wenn du auf eine Frage spontan keine Antwort hast, atme einmal ruhig durch. Denk einen Moment nach, sag auch ruhig, dass du darüber einen Moment nachdenken möchtest. Du kannst auch ruhig eine Rückfrage stellen, wenn du die Frage nicht richtig verstanden hast.
  • Wenn du eine Frage überhaupt nicht beantworten kannst, kannst du den Prüfer bitten, dir zunächst eine andere Frage zu stellen. Vielleicht fällt dir die Antwort zwischendurch ein. Wenn nicht: Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, es ist okay, auch mal etwas nicht zu wissen
  • Wenn deine Hände zittern oder du rote Flecken vor Aufregung hast, ist das auch okay. Am besten gehst du damit offen um – dein Prüfer wird dafür Verständnis haben. Er kennt die Situation, denn du bist nicht der einzige, dem es so geht.

Du hast auch eine Frage? Schreib uns gerne an info@blicksta.de und wir beantworten sie – natürlich ohne deinen Namen zu nennen. Toll wäre es, wenn du uns dein Alter und deine Schulform verraten würdest.

Wie geht es weiter?

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