Was in deinen Lebenslauf gehört - und was nicht

Schulbildung, Computerkenntnisse, Sprachen, Hobbys: Diese Punkte dürfen nicht fehlen

Was in deinen Lebenslauf gehört - und was nicht

Du weißt nicht, ob du in deinen Lebenslauf schreiben sollst, dass du in deiner Freizeit gerne Klavier spielst? Deine Mutter sagt dir, dass man auf jeden Fall den Beruf der Eltern im Lebenslauf angeben muss? Und deine Freunde haben dir gesagt, dass der Lebenslauf gar nicht so wichtig ist, weil es nur aufs Anschreiben ankommt? Das Thema Bewerbung ist am Anfang für viele verwirrend. Deshalb erklären wir dir hier, worauf es beim Lebenslauf ankommt.

Warum muss ich überhaupt einen Lebenslauf schreiben?

Eine Bewerbung besteht immer aus mindestens drei Elementen: Dem Anschreiben, dem Lebenslauf und den Anlagen. Im Lebenslauf listest du in tabellarischer Form die wichtigsten Daten und Fakten zu dir auf. Denn: Die Firma, bei der du dich bewirbst, möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat. Deshalb stehen im Lebenslauf nicht nur Dinge wie deine Schulbildung oder Praktika, sondern auch deine Hobbys. Häufig wird ein Foto angefügt, damit die Mitarbeiter der Personalabteilung, bei denen deine Bewerbung landet, im wahrsten Sinne des Wortes ein „Bild vor Augen“ haben. Gib dir deshalb Mühe mit diesem Dokument, auch wenn es nervig ist, es zusammenzustellen. Der Lebenslauf ist neben dem Anschreiben der wichtigste Teil einer Bewerbung.

Was gehört alles in den Lebenslauf?

Ein Lebenslauf besteht aus verschiedenen Elementen. Es gibt bestimmte Punkte, die du auf jeden Fall aufführen musst und andere, die du nur dann aufnehmen solltest, wenn sie auf dich zutreffen.

Diese Punkte müssen in deinem Lebenslauf vorkommen:

  • die Überschrift „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“: Du kannst dir aussuchen, ob du die deutsche oder lateinische Form wählen möchtest.
  • deine persönlichen Daten: Dazu gehören dein Name, deine Adresse, dein Geburtsdatum und Geburtsort, deine Telefon- und Handynummer, deine E-Mail-Adresse, dein Familienstand (bei den meisten Jugendlichen ist das ledig, das bedeutet, dass du noch nicht verheiratet bist) und deine Staatsangehörigkeit. Bei Bewerbungen für Ausbildungsplätze kannst du auch noch die Berufe deiner Eltern angeben, bei Bewerbungen für Studienplätze oder studienbegleitende Praktika etc. solltest du das nicht tun.
  • deine Bildung: Hierzu gehören die Schulen, die du besucht und gegebenenfalls die Abschlüsse, die du dort gemacht hast. Außerdem kommen hier später Ausbildungs- und Studienabschlüsse hin.
  • Berufserfahrung, Weiterbildungen und Praktika: Wenn du dich für einen Ausbildungs- oder Studienplatz bewirbst, hast du in der Regel noch nicht sehr viel Berufserfahrung. Auflisten solltest du aber Praktika und andere Berufserfahrung, die du bereits gesammelt hast.
  • Computerkenntnisse: Hier listest du auf, mit welchen Programmen du dich auskennst.
  • Sprachkenntnisse: Bei diesem Punkt gibst du an, welche Sprachen du wie gut beherrschst.
  • Hobbys: Hier kannst du deine privaten Hobbys auflisten – aber Vorsicht, nicht alles kommt bei Personalern gut an.
  • Ort, Datum, Unterschrift: Ein Lebenslauf auf Papier wird immer unterschrieben, bei Onlinebewerbungen kann man darauf mittlerweile auch verzichten.

Diese Punkte können in deinem Lebenslauf vorkommen:

  • ein Bewerbungsfoto: Ein Foto ist keine Pflicht, es ist in Deutschland aber üblich, eines mitzuschicken. Du kannst es entweder auf den Lebenslauf aufkleben oder, wenn du es digital vorliegen hast, in das Dokument einfügen und mit ausdrucken. Alle Infos zum Thema Foto findest du hier.
  • weitere Kenntnisse: Hier kannst du, je nachdem, welche Anforderungen es in deinem Job gibt, zum Beispiel Führerscheine auflisten oder andere Kenntnisse, die wichtig sind.
  • ehrenamtliches Engagement: Wenn du dich ehrenamtlich engagierst, kannst du das ebenfalls in deinen Lebenslauf aufnehmen.
  • Auslandserfahrung: Wenn du bereits im Ausland gewesen bist, zum Beispiel für ein Praktikum oder einen Schüleraustausch, solltest du das in deinen Lebenslauf aufnehmen.

Wie geht es weiter?

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