Änderungsschneider /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 275€
  • 2. Lehrjahr: 400€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Wenn du deinen Rock zu lang findest oder deine Lieblingshose ein Loch hat, dann bringst du sie zum Änderungsschneider. Der macht dir deine Kleidung passend – egal, ob es sich um eine Jeans, eine Bluse, ein Brautkleid oder eine Lederjacke handelt. Abstecken, kürzen und längen – wenn du als Änderungsschneider arbeitest, gehört das zu deinen Aufgaben. Ebenso, wie zum Beispiel Maß nehmen, weiten, enger machen, flicken, Rüschen und Pailletten anbringen, Reißverschlüsse ein- und Knöpfe annähen oder Schnittschablonen anfertigen. Manchmal machst du auch „aus alt neu“, etwa, indem du Omas elegantes Abend- in ein angesagtes Sommerkleid verwandelst. Neben der Kleidung veränderst du zudem Heimtextilien wie Gardinen. Wenn du in diesem Beruf arbeitest, gehört natürlich auch die Beratung der Kunden dazu. Zum Beispiel, ob es besser aussieht, wenn der Rock über oder unter dem Knie endet.

Wo arbeite ich später?

Als Änderungsschneider arbeitest du in einer Änderungs- beziehungsweise Maßschneiderei. Es gibt kleine oder größere Betriebe mit weniger oder mehr Mitarbeitern. Auch einige Bekleidungsgeschäfte bieten ihren Kunden an, die Kleidung direkt passend zu machen und beschäftigen dafür einen Änderungsschneider. Außerdem kannst du bei Herstellern von Textilien wie Bett- oder Tischwäsche arbeiten. Deine Arbeit verrichtest du meist in der Schneiderwerkstatt oder dem Schneideratelier, manchmal auch in Werkhallen, wo sich alles befindet, was du benötigst. Dazu gehören beispielsweise Nähmaschinen, Stoffe, Garne, Nadeln, Knöpfe und Bügeleisen.

Übrigens

Als Änderungsschneider solltest du dich für Mode interessieren und dich über die aktuellsten Trends auf dem Laufenden halten. Du weißt, welche Materialien sich gut miteinander kombinieren lassen. Außerdem hast du ein gutes Auge dafür, was einem Kunden steht.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

- du arbeitest sorgfältig, gründlich und sehr exakt, weil du die Kleidungsstücke genau anpassen musst
- du interessierst dich für Mathe, weil du zum Beispiel die Stoffmenge berechnen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Viele Menschen haben keine Zeit, sich ihre Kleidung selbst passend zu machen – oder sie können es schlicht nicht. Das ist natürlich gut für dich als Änderungsschneider. Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast, sind deine Chancen auf eine Anstellung recht gut. Du kannst dich aber auch selbständig machen, also eine eigene Änderungsschneiderei eröffnen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Textilkunde oder -technik oder auch Qualitätssicherung – als Änderungsschneider hast du viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden oder zu spezialisieren. Gut für dich ist es, die Ausbildung fortzusetzen und dich zum Modeschneider oder Maßschneider prüfen zu lassen. Dann kannst du anschließend zum Beispiel Maßschneidermeister werden. Wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast, kannst du studieren, etwa Textil- oder Bekleidungstechnik.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Änderungsschneider /-in

Änderungsschneider/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/aenderungsschneider-in
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