Automatenfachmann /-frau

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 480€ - 520€
  • 2. Lehrjahr: 520€ - 580€
  • 3. Lehrjahr: 580€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Hast du auch schon einmal vor einem Automaten gestanden, der dein Geld verschluckt hat? Falls das öfter vorkommt, wird wahrscheinlich ein Automatenfachmann zur Hilfe gerufen, der sich um das Problem kümmert. In einer Automatenfachmann-Ausbildung lernst du alles über Automatentechnik. Im Berufsalltag ist es deine Aufgabe, die verschiedensten Automaten aufzustellen, zu überprüfen, nachzufüllen und instand zu halten. Das können zum Beispiel Fahrkartenautomaten an Straßenbahnhaltestellen, Getränke- oder Snackautomaten in Bahnhöfen, Bankautomaten oder auch Spielautomaten sein. Darüber hinaus erstellst du Abrechnungen und Kassenabschlüsse, damit ersichtlich wird, ob sich der Automat an diesem Standort überhaupt lohnt oder ob vielleicht noch ein weiterer aufgestellt werden müsste. Außerdem überlegst du dir, welche Möglichkeiten es gibt, den Verkauf zu fördern. Zwischendurch berätst du Kunden und zeigst ihnen, wie sie mit den Automaten umgehen müssen.

Wo arbeite ich später?

Es gibt spezielle Unternehmen im Bereich der Automatenwirtschaft, bei denen du nach deiner Automatenfachmann-Ausbildung arbeiten kannst. Dazu gehören zum Beispiel Fachgroßhändler oder Aufstellunternehmen für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten. Eine andere Möglichkeit ist, bei den Unternehmen anzufangen, die die Automaten betreiben, also zum Beispiel Verkehrsunternehmen, Spielhallen oder Banken.

Übrigens

Diese Ausbildung gibt es erst seit 2008. Die Ausbildung dauert ein Jahr länger als die Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice und ist stärker technisch und kaufmännisch ausgerichtet.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du interessierst dich für Werken und Technik
  • du verfügst über gute Kenntnisse in Mathematik, weil du zum Beispiel Automatenabrechnungen und Kostenabschlüsse erstellen oder Preise kalkulieren musst
  • du lernst gern andere Menschen kennen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Der Ausbildungsberuf wurde extra ins Leben gerufen, weil es immer die Automatenwirtschaft immer weiter wächst, es aber nicht genug Fachkräfte gibt, um die Automaten aufzustellen, nachzufüllen und zu warten. Du wirst also gebraucht und hast daher gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Grundsätzlich solltest du dich immer weiterbilden, um auf dem neusten Stand der Automatentechnik zu bleiben. Du kannst zudem Zusatzqualifikationen, zum Beispiel im Bereich Marketing oder Vertrieb, erwerben. Wenn du eine Führungsposition übernehmen möchtest, solltest du eine Weiterbildung ansteuern, mit der du aufsteigen kann. Das könnte zum Beispiel die zum Techniker sein.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Häufig haben die Azubis einen Haupt- oder Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/automatenfachmann-frau
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