Baustoffprüfer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 755€
  • 2. Lehrjahr: 769€ - 1115€
  • 3. Lehrjahr: 1120€ - 1400€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Mache den Berufstest

Was mache ich in dem Beruf?

Bevor ein Haus gebaut werden kann, muss erst einmal überprüft werden, ob der Boden diesem Gewicht auch standhält. Denn wenn nicht, rutscht das Gelände im schlimmsten Fall ab und das Haus stürzt zusammen. Damit das nicht passiert, wird vorher ein Experte zurate gezogen – der Baustoffprüfer. Wenn du in der Schule gut in Physik, Chemie und Mathe warst, könnte dieser Beruf etwas für dich sein. Du überprüfst nicht nur, ob Böden stabil sind oder verdichtet werden könnten, sondern auch, ob sie viel Wasser aufnehmen oder ob sie mit schädlichen Stoffen belastet sind. Außerdem testest du verschiedene Baumaterialien, die für den Haus- oder Straßenbau benötigt werden. Du untersuchst zum Beispiel, ob sich Asphalt bei Hitze ausdehnt, Mörtel bröckelt oder Beton schnell Risse bekommt. Dein Vorgehen ist immer gleich: Du nimmst eine Probe, untersuchst sie im Labor oder misst etwas vor Ort. Deine Ergebnisse fasst du am Computer zusammen, erläuterst sie deinem Kunden und gibst ihm Tipps zu seinem Bauvorhaben.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Baustoffprüfer-Ausbildung kannst du in Unternehmen der Bauwirtschaft arbeiten. Auch Steinbruchbetriebe freuen sich über deine Unterstützung. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, bei Überwachungs- und Forschungseinrichtungen anzufangen, die bautechnische Untersuchungen durchführen. Du kannst dich auch bei Prüflaboren für Baustoffe oder bei Materialprüfungsämtern bewerben. Darüber hinaus findest du Einstiegsmöglichkeiten in der Recyclingwirtschaft oder Mineralölverarbeitung.

Übrigens

Du arbeitest häufig im Labor, aber um Proben zu entnehmen geht es raus an die frische Luft. Deshalb solltest du wetterfest sein und kein Problem damit haben, bei Kälte oder Nieselregen draußen zu arbeiten. Du übernimmst viel Verantwortung, denn aufgrund deiner Untersuchungsergebnisse werden Häuser gebaut und bestimmte Materialien verwendet – oder eben nicht. Deshalb solltest du immer sehr sorgfältig arbeiten.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gründlich und gewissenhaft
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein
  • du verfügst über gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Die Unternehmen bilden nur so viele Baustoffprüfer aus, wie sie auch benötigen. Wenn du einen Ausbildungsplatz bekommen hast, sind deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt also gut.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Um beruflich voranzukommen, kannst du dich zum Beispiel zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik oder Chemietechnik weiterbilden. Eine weitere Möglichkeit ist, bei entsprechender Hochschulreife Bauingenieurwesen oder Chemieingenieurwesen zu studieren.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/baustoffpruefer-in
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