Bildhauer /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 - 4 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Vielleicht warst du schon einmal in einem Wachsfigurenkabinett und konntest dort einige künstliche Filmstars bestaunen, die ihren lebendigen Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen. Diese Figuren werden von Bildhauern entworfen und erstellt. Mit Hammer, Meißel, Pinsel und vielen anderen Instrumenten formst du verschiedene plastische Skulpturen aus Stein, Holz, Knetmassen und weiteren Materialien. So modellierst du verschiedene Ziergegenstände, Figuren und Büsten, aber auch Grabmäler, Reliefs und Gebäudemodelle. Je nachdem, wo deine Werke zukünftig stehen sollen, musst du sie außerdem mithilfe von Lackierungen wetterfest machen. Auch das Bemalen, Vergolden und Verzieren der Skulpturen ist deine Aufgabe. Neben der Arbeit am Stein musst du auch deine Aufträge und eventuelle Ausstellungen organisieren, planen und verwalten. Außerdem restaurierst du zusätzlich ältere Bildhauerarbeit und bringst sie wieder in Schuss.

Wo arbeite ich später?

Da Bildhauer meistens selbstständig sind, können die Arbeitsplätze sehr unterschiedlich ausfallen. Oft arbeiten Bildhauer in Werkstätten für Kunst oder in Ateliers, die in erster Linie auf Skulpturen spezialisiert sind. Zudem gibt es Steinmetz- und Steinbildhauerwerkstätten, in denen Bildhauer beschäftigt werden. Je nach Auftrag arbeitest du zum Teil auch in Museen, auf Friedhöfen oder bei Restaurierungsspezialisten.

Übrigens

Als Bildhauer bist du sowohl für das Grobe als auch für das Feine zuständig. Da kann es sein, dass du ein großes Stück Holz erst mit der Motorsäge in kleinere Teile zerlegst. Später hingegen bearbeitest du dieses Stück Holz sehr fein, präzise und vorsichtig und nutzt dazu nur ein kleines Messer oder einen Pinsel.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du entwickelst oft eigene Ideen, um etwas Neues zu erschaffen 
  • du arbeitest präzise und gründlich 
  • du hast geschickte Hände, weil du unterschiedliches Material präzise modellieren musst 
  • du kannst gut zeichnen, weil du vor der Erstellung der Skulptur oft Skizzen anfertigen musst 

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Für Bildhauer gibt es eher wenige Vollzeitstellen. Dehalb musst du eigenständig versuchen, Aufträge zu bekommen und Kunden zu gewinnen. Unter Umständen ist es dabei ratsam, weitere kunsthandwerkliche Fähigkeiten zu erlenen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du deine Ausbildung als Bildhauer erfolgreich abgeschlossen hast, gibt es für dich die Möglichkeit, die Meisterprüfung abzulegen und Steinmetz- und Steinbildhauermeister zu werden. Mit entsprechender Hochschulreife stehen dir außerdem mehrere Studiengänge, wie beispielsweise Bildende Künste, offen, die deinen küntlerischen Horizont erweitern können.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. In der Regel benötigst du einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 - 4 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/bildhauer-in-schulische-ausbildung
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