Bürsten- und Pinselmacher /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 460€
  • 2. Lehrjahr: 520€
  • 3. Lehrjahr: 600€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Viele Berufsgruppen, etwa Maler, Gebäudereiniger und Künstler, vertrauen den Produkten, die du als Pinsel- und Bürstenmacher herstellst. Auch in privaten Haushalten sind sie zu finden. Die Palette der Produkte, die du herstellst, ist groß und reicht vom Spezialpinsel für den Kunstmaler über den Ofenrohrreiniger bis zum Rasierpinsel und zur Haarbürste. Deine Produkte kommen auch bei Staubsaugern und Teppichkehrmaschinen zum Einsatz, da diese mit Schleif- und Walzbürsten ausgestattet sind. Deine Produkte müssen verschiedene Anforderungen erfüllen: Sie sollen gut in der Hand liegen und auch bei maschinellem Dauereinsatz funktionieren. Bei der Herstellung verarbeitest du verschiedene Materialien: Holz, Kunststoff, Metall, Tierhaare, Borsten und Kunstfasern. Du reinigst, schneidest und sortierst Haare und Borsten und bündelst sie anschließend als Bürste, Besen oder Pinsel. Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen Bürsten- und Pinselherstellung angeboten. Die einzige Berufsfachschule ist im mittelfränkischen Ort Bechhofen.

Wo arbeite ich später?

Die meisten Bürsten- und Pinselhersteller arbeiten in Industrie- und Handwerksbetrieben, die Pinsel, Bürsten und Besen herstellen. Auch eine Anstellung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ist möglich. Du kannst dich auch selbständig machen, also deinen eigenen Betrieb eröffnen. Eine Meisterprüfung ist dafür keine Voraussetzung.

Übrigens

Tierhaare, Pelze und Felle, die du für die Herstellung benötigst, haben einen eigenen Geruch, den sie verströmen - vor allem das Rohmaterial. Bevor du damit arbeiten kannst, musst du es maschinell in heißen Blechtrommeln von Fett, Schmutz und Verunreinigungen wie zum Beispiel Blut reinigen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

* du interessiert dich für Werken und für Technik
* du bist fit in Physik, um bestimmte Maschinen besser zu verstehen, die für deine Arbeit wichtig sind
* du arbeitest sorgfältig

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Im Jahr 2012 gab es laut Bundesagentur für Arbeit insgesamt sechs neue Auszubildende in beiden Fachrichtungen, von denen drei einen Hauptschulabschluss besaßen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als Bürsten- und Pinselmacher beider Fachrichtungen hast du mehrere Möglichkeiten, dich weiterzubilden, etwa in den Bereichen Holzkunde und Arbeitssicherheit. Wenn du beruflich vorankommen möchtest, solltest du zunächst die Prüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Holz ablegen. Für die mittlere Führungsebene qualifizierst du dich zum Beispiel über eine Weiterbildung zum Technischen Fachwirt. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du auch ein Studium anschließen und einen Bachelorabschluss in Holztechnik machen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schuabschluss erforderlich.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/buersten-und-pinselmacher-in
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