Erzieher /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 - 4 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule, Berufskolleg/Fachschule, Praktika und praktisches Jahr in sozialpädagogischen Einrichtungen
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Was mache ich in dem Beruf?

Kannst du dich noch an deine Zeit im Kindergarten erinnern? Wahrscheinlich hast du dort du meiste Zeit gespielt oder gebastelt und gar nicht gemerkt, wie vielfältig die Aufgaben deines Kindergärtners sind. Als Erzieher bist du nicht nur dafür da, Kinder zu betreuen, sondern auch dafür, sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Deshalb spielst du mit ihnen, erzählst ihnen Geschichten, regst sie zum Musizieren, Basteln oder Turnen an und organisierst Ausflüge. Dabei beobachtest du, ob sie sich körperlich und geistig normal entwickeln, ob sie richtig sprechen lernen und wie sie sich gegenüber anderen Kindern verhalten. Manchmal musst du dich auch um kleine Verletzungen kümmern, einen Streit schlichten oder ein Kind trösten. In Einrichtungen, in denen du es mit Jugendlichen zu tun hast, kommen noch andere Aufgaben auf dich zu. Dort hilfst du jungen Menschen bei schulischen oder privaten Problemen und unterstützt sie zum Beispiel bei den Hausaufgaben. In manchen Bundesländern hast du seit dem Schuljahr 2012/2013 die Möglichkeit, eine praxisintegrierte Erzieher-Ausbildung zu machen.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Erzieher-Ausbildung kannst du in Kindergärten oder Kinderkrippen arbeiten. Das ist aber noch längst nicht alles, auch andere sozialpädagogische Einrichtungen bieten dir eine Einstiegsmöglichkeit, zum Beispiel ein Hort. Dort werden Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters vor oder nach der Schule betreut. Kinderheime, Jugendwohnheime, Erziehungsheime oder Internate können ebenso dein Arbeitgeber sein. Hier geht es dir vor allem darum, die Kinder auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. In Jugendzentren kümmerst du dich in erster Linie um die Freizeitgestaltung. Du bist zum Beispiel da, um mit den Kindern und Jugendlichen zu reden, etwas zu spielen, gemeinsam zu kochen oder Workshops durchzuführen. Darüber hinaus kannst du auch in Erziehungs-, Familien- oder Suchtberatungsstellen tätig werden oder in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in psychosomatischen Kliniken für Kinder und Jugendliche arbeiten.

Übrigens

Die Ganztagsbetreuung von Kindern nimmt zu, deshalb musst du in manchen Einrichtungen auch nachmittags oder abends arbeiten. Außerdem kann es vorkommen, dass du Ausflüge betreust, die am Wochenende stattfinden. Weil es so wenige männliche Erzieher gibt, hat das Bundesfamilienministerium 2011 die Kampagne „Mehr Männer in Kitas“ gestartet.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du interessierst dich für andere Menschen und das, was sie fühlen und wollen 
  • du trittst gegenüber anderen Menschen selbstsicher auf 
  • du planst und organisierst gern 
  • du gehst gut mit Stress um 
  • du bist musikalisch und handwerklich geschickt – das hilft dir bei der Beschäftigung der Kinder und Jugendlichen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Mit einer Erzieher-Ausbildung sind deine Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Seit August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder unter drei Jahren. Deshalb werden zusätzliche Erzieher dringend gesucht.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

In vielen Bundesländern werden Aufbaustudiengänge an Hochschulen angeboten, die du im Anschluss an die Ausbildung studieren kannst, zum Beispiel zur frühkindlichen Erziehung. Wenn du kein Abitur hast, kannst du trotzdem für diese Studiengänge zugelassen werden. Dafür musst du neben deiner abgeschlossenen Ausbildung vier Jahre Berufserfahrung nachweisen. Außerdem gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten an Berufsfachschulen und bei freien Trägern.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Das ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Meistens wird der Realschulabschluss plus berufspraktische Vorbildung oder das Fachabitur verlangt.
Ausbildungsdauer 2 - 4 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule, Berufskolleg/Fachschule, Praktika und praktisches Jahr in sozialpädagogischen Einrichtungen
Duales Studium Ja

Erzieher/-in

Marco ist 24 Jahre alt und macht eine Ausbildung zum Erzieher. Er ist im 3. Lehrjahr und erzählt euch, warum er sich für diesen Beruf entschieden hat und wie sein Alltag aussieht.

Freie Ausbildungsplätze

Erzieherin /Erzieher

Erzieher/-in (schulische Ausbildung)

Sozialpädagogik (Vollzeit) mit internationalem Profil

Erzieher/-in (schulische Ausbildung)

Sozialpädagogik - Erzieherin /Erzieher (Teilzeit)

Erzieher/-in (schulische Ausbildung)

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/erzieher-in-schulische-ausbildung
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