Fachkraft Agrarservice

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 520€ - 630€
  • 2. Lehrjahr: 570€ - 675€
  • 3. Lehrjahr: 640€ - 730€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Viele Landwirte beauftragen heutzutage sogenannte Lohnunternehmen, um die Arbeit auf den Feldern zu erledigen, zum Beispiel, weil sie sich teure landwirtschaftliche Maschinen nicht selbst kaufen wollen. In diesen Dienstleistungsunternehmen sind Fachkräfte für Agrarservice beschäftigt, die sich auf die technische Seite der Pflanzenproduktion spezialisiert haben. Egal, ob es um Getreide, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln geht, als Fachkraft für Agrarservice weißt du genau, welche Pflanze welche Ansprüche hat. Du bereitest den Boden vor, säst die Pflanzen aus oder verteilst chemische und biologische Dünger und Pflanzenschutzmittel. In deiner Ausbildung lernst du außerdem, wie du die großen Landmaschinen bedienst, pflegst und wartest. Dazu gehören zum Beispiel Mähdrescher, Häcksler oder Kartoffelerntemaschinen. Auch der Kontakt zu Kunden gehört zu deinem Arbeitsalltag, denn du berätst sie und vermarktest deine Dienstleistungen.

Wo arbeite ich später?

Die meisten Fachkräfte für Agrarservice arbeiten in den oben erwähnten landwirtschaftlichen Lohnunternehmen. Wenn du dort angestellt bist, sind nicht nur Landwirte deine Kunden, sondern zum Beispiel auch städtische Kommunen oder Gemeinden. Darüber hinaus kannst du in landwirtschaftlichen Betrieben des Pflanzenbaus arbeiten oder bei agrartechnischen Dienstleistungsunternehmen anfangen.

Übrigens

Den Beruf gibt es in dieser Form erst seit 2009. Wenn du als Fachkraft für Agrarservice arbeiten möchtest, solltest du kein Problem mit flexiblen Arbeitszeiten haben. Denn wenn die Felder bestellt werden oder die Ernte ansteht, kann es abends schon mal spät werden. Möglicherweise wirst du in diesen Phasen auch am Wochenende eingesetzt.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

- du arbeitest präzise, gründlich und vorausschauend
- du hast Kenntnisse in Biologie und Mathematik
- du interessierst dich für Technik

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

In der Landwirtschaft herrscht Nachwuchsmangel. Es ist schon lange nicht mehr selbstverständlich, dass die Kinder den Hof der Eltern übernehmen. Daher sind die Zukunftsaussichten in den landwirtschaftlichen Berufen sehr gut.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung kannst du deine Meisterprüfung machen und als Agrarservicemeister oder Landwirtschaftsmeister deinen eigenen Betrieb eröffnen. Außerdem hast du die Möglichkeiten, eine Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Agrartechnik oder zum Agrarbetriebswirt zu machen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

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