Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 708€
  • 2. Lehrjahr: 836€ - 1088€
Ausbildungsort Betrieb, Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

In diesem Beruf solltest du schwindelfrei sein, denn als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kannst du auch an Kirchtürmen zum Einsatz kommen. Mit deiner Arbeit sorgst du dafür, dass Gebäude ihren Wert behalten und die Gesundheit der Bewohner nicht gefährdet wird. Dabei beseitigst du Schäden, die an den unterschiedlichen Teilen eines Bauwerks auftreten können und führst vorbeugende Schutzmaßnahmen durch. Unter anderem mit Streich-, Spritz- oder Schaumverfahren bekämpfst du Pilz- und Insektenbefall und beseitigst Feuchtigkeitsschäden an Holz- und anderen Bauwerksteilen. Du erkennst, welche Schäden auftreten und ergreifst die entsprechenden Maßnahmen. Du trocknest durchfeuchtete Gebäude mit Heißluft und verhinderst, dass weitere Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen kann. Dabei weißt du sachgemäß und umsichtig mit Gefahrenstoffen umzugehen und berücksichtigst immer auch den Umweltschutz. Für deine Arbeit stehen dir unterschiedliche Werkzeuge und technische Messgeräte zur Verfügung. Oft arbeitest du im Team, teilweise auch im Zusammenspiel mit Architekten oder dem Denkmalschutz.

Wo arbeite ich später?

Dich stellen Fachbetriebe für Gebäudetrocknung, Zimmereibetriebe oder Fachbetriebe für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung ein.

Übrigens

Es kann sein, dass du auch bei Vogelplagen gerufen wirst. Taubenkot zum Beispiel kann Fassaden erheblich schädigen. Als Fachkraft im Holz- und Bautenschutz bringst du dann Vogelabwehrsysteme an.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du bist gut in Biologie, Chemie, Mathematik, Werken und Technik
  • du bist handwerklich geschickt und ein guter und genauer Beobachter
  • du bist körperlich fit, schwindelfrei und hast eine gute Körperbeherrschung
  • du bist verantwortungsbewusst und arbeitest sorgfältig
  • du magst den Umgang mit Menschen und berätst gern

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Arbeitskräfte am Bau sind nachgefragt. Da die Branche zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen Deutschlands gehört, sind deine Zukunftsaussichten als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten gut.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich in Einzelbereichen wie Trockenbau oder Holzbearbeitung weiterbilden, dich auf Einsatzgebiete spezialisieren, zum Beispiel Begasungsverfahren, aber auch aufsteigen: Das ermöglicht dir die Prüfung zum Holz- und Bautenschützer. Mit der entsprechenden Hochschulreife kannst du später auch studieren, etwa Bauingenieurwesen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Betrieb, Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/fachkraft-fuer-holz-und-bautenschutzarbeiten
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