Feinoptiker /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 360€ - 957€
  • 2. Lehrjahr: 380€ - 1007€
  • 3. Lehrjahr: 410€ - 1096€
  • 4. Lehrjahr: 435€ - 1155€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Dank Smartphones und digitalen Kompaktkameras ist es völlig normal, überall fotografieren zu können. Das ist möglich, weil die Kameras inzwischen mit sehr kleinen Teilen verbaut werden. Als Feinoptiker spielst du eine wichtige Rolle bei der Herstellung von optischen Geräten und sorgst für den Durchblick! Denn Feinoptiker stellen Linsen und andere Bauteile für Fotoapparate und Fotoobjektive, aber auch für Teleskope, Spiegel oder Mikroskope her. Sie wählen aus verschiedenen Glassorten aus und schneiden die Stücke mit Diamantschneidern zurecht. Anschließend werden sie in aufwendigen Verfahren geschliffen, poliert und geformt. Die Linsen und anderen optischen Bauteile sind oft sehr klein, deshalb musst du mit einigen technischen Hilfsgeräten sehr präzise und vorsichtig arbeiten. So setzt du sogar einen Laser oder ein Ultraschallgerät ein und bearbeitest damit deine Glaslinsen. Je nach Produktion musst du schließlich verschiedene Bauteile aus Glas, Kunststoff oder Metall zusammensetzen.

Wo arbeite ich später?

Feinoptiker arbeiten in der Regel in den Werkshallen und Laboren von Unternehmen, die optische Geräte herstellen, also beispielsweise in der Kameraindustrie oder bei Produzenten von Laborgeräten. In den meisten Fällen arbeiten Feinoptiker mithilfe von Maschinen. In Einzelfällen jedoch, wie zum Beispiel bei der Anfertigung von Einzelstücken oder Prototypen, verrichten sie ihre Arbeit auch noch von Hand.

Übrigens

Feinoptiker müssen zum Teil unter Laborbedingungen arbeiten. Da du mit sehr empfindlichem Material umgehst, musst du oft Baumwollhandschuhe tragen. Absolute Sauberkeit ist ein Muss! Auch die Raumtemperatur darf keinen Schwankungen unterliegen, damit sich das empfindliche Glas nicht einmal minimal verformt.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du bringst gerne deine Fähigkeiten in einem Team ein
  • du hast geschickte Finger, weil du mit sehr kleinen Teilen und Instrumenten arbeiten musst
  • du kannst dich auch dann gut konzentrieren, wenn viel um dich herum passiert

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Immer mehr Leute kaufen Kameras. Und auch Labore müssen immer wieder neu mit optischen Geräten ausgestattet werden. Feinoptiker werden also auch in Zukunft viel zu tun haben, zumal sie Bestandteile für Computerchips herstellen, die ebenfalls in großen Mengen produziert werden.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du deine Ausbildung zum Feinoptiker erfolgreich abgeschlossen hast, besteht die Möglichkeit, deinen Meister zu machen. So kannst du beispielsweise Feinoptikermeister werden oder staatlich geprüfter Techniker. Auch ein Studium kommt für dich bei entsprechender Hochschulreife infrage. Mit der Fachrichtung Photonik sorgst du auch an der Uni für klaren Durchblick.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Feinoptiker /-in

Feinoptiker/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

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