Feinwerkmechaniker /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 375€ - 744€
  • 2. Lehrjahr: 415€ - 785€
  • 3. Lehrjahr: 454€ - 853€
  • 4. Lehrjahr: 493€ - 905€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Stell dir vor, du sollst mehrere winzige Teile auf ein tausendstel Millimeter genau zusammenfügen. Wenn dich diese Vorstellung jetzt nicht nervös macht und du bei „Fummelarbeiten“ nicht ungeduldig wirst, erfüllst du schon mal eine wichtige Voraussetzung für die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker. In diesem Beruf kommt es auf Genauigkeit an. Du stellst Bauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte her und setzt sie zusammen. Wenn auch nur eine Schraube an der falschen Stelle sitzt, kann es sein, dass die Anlage nicht funktioniert. Du arbeitest meistens mit Werkzeugmaschinen, die vom Computer aus gesteuert werden können. Es ist wichtig, dass du deine Arbeitsschritte gut vorbereitest, genaue Skizzen anfertigst und alle Maße berechnest. Du bist auch dafür zuständig, die fertigen Maschinen zu warten und zu reparieren. Im dritten Jahr deiner Ausbildung musst du dich für einen Schwerpunkt entscheiden. Du hast die Wahl zwischen Feinmechanik, Maschinenbau, Werkzeugbau oder Zerspanungstechnik.

Wo arbeite ich später?

Die Anlagen, Maschinen und Geräte, die du als Feinwerkmechaniker herstellst und wartest, erfüllen ganz unterschiedliche Zwecke. Es kommt auch drauf an, welchen Schwerpunkt du in der Ausbildung gewählt hast. Du hast unter anderem die Möglichkeit, bei Betrieben im Bereich Maschinen- und Werkzeugbau einzusteigen. Hier stellst du dann zum Beispiel Maschinen her, die später zur Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Wenn du deinen Schwerpunkt auf Feinmechanik gesetzt hast, kannst du überall dort anfangen, wo feinmechanische und optische Maschinen und Geräte hergestellt werden. Du kannst also zum Beispiel bei Unternehmen arbeiten, die Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrttechnik entwickeln.

Übrigens

Die handwerkliche Arbeit ist natürlich deine Hauptaufgabe, aber du solltest dich auch darauf einstellen, Kundenkontakt zu haben. Je nachdem, wo du arbeitest, musst du den Kunden Angebote machen oder ihnen erklären, wie sie die Maschinen und Anlagen bedienen müssen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, denn du musst häufig Skizzen und technische Zeichnungen anfertigen
  • du verfügst über gute Kenntnisse in Mathematik, weil du häufig ganz genaue Maße ausrechnen musst
  • du hast gute Kenntnisse in Physik, weil du technische Anleitungen verstehen musst
  • du bist handwerklich geschickt

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Berufsaussichten sind gut, da mehr Fachkräfte im Bereich Feinwerkmechanik benötigt werden.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du eine Führungsposition übernehmen möchtest oder vorhast, dich selbstständig zu machen, solltest du deine Meisterprüfung ablegen. Du hast auch die Möglichkeit, dich zum Techniker weiterzubilden. Falls du die entsprechende Hochschulreife hast, kannst du ein Studium anschließen, zum Beispiel in Feinwerk- und Mikrotechnik.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Feinwerkmechaniker /-in

Feinwerkmechaniker/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/feinwerkmechaniker-in
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