Fischwirt /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 520€ - 630€
  • 2. Lehrjahr: 570€ - 675€
  • 3. Lehrjahr: 640€ - 730€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Wenn du schon als kleines Kind davon geträumt hast, Fischer zu werden, solltest du eine Ausbildung zum Fischwirt machen - denn so heißt der Beruf offiziell. Als Fischwirt der Fachrichtung Fischhaltung und Fischzucht züchtest du Fische, zum Beispiel Forellen oder Karpfen, in künstlich angelegten Gewässern. Du kontrollierst regelmäßig die Qualität des Wassers, fütterst die Tiere und sorgst für den Erhalt des Fischbestandes. Wenn du dich für den Schwerpunkt kleine Hochsee- und Küstenfischerei entscheidest, bist du vor allem auf Fischkuttern in Nord- und Ostsee unterwegs. Du fängst zum Beispiel Krabben, Heringe oder Muscheln und verarbeitest sie direkt an Bord weiter. Falls die Arbeit auf offener See nichts für dich ist, kannst du auch die Fachrichtung Seen- und Flussfischerei wählen. In dem Fall fängst unter anderem Forellen, Karpfen oder Aale in Seen und Flüssen und sorgst dafür, dass die Gewässer im natürlichen Gleichgewicht bleiben. Egal, für welchen Schwerpunkt du dich entscheidest – die Vermarktung und der Verkauf der Produkte gehören häufig auch zum Arbeitsalltag.

Wo arbeite ich später?

Als Fischwirt der Fachrichtungen kleine Hochsee- und Küstenfischerei sowie Seen- und Flussfischerei kannst du in Fischereibetrieben arbeiten. Wenn du dich für die Fachrichtung Fischhaltung und -zucht entschieden hast, wirst du in Fischbrutanstalten, Fischgütern, Fischfarmen, Fischzucht und -mastbetrieben gebraucht. Du kannst dich auch mit einer eigenen Fischzucht selbstständig machen. Außerdem können Fischwirte aller Fachrichtungen in Fischverarbeitungsbetrieben und Unternehmen des Fischhandels anfangen.

Übrigens

Die Fachrichtung kleine Hochsee- und Küstenfischerei wird nur an den deutschen Küsten ausgebildet. Wenn du dort nicht sowieso schon wohnst, musst du also womöglich umziehen. Du solltest kein Problem damit haben, die Tiere selbst zu schlachten, auszunehmen und abzuschuppen, denn das gehört zu deinen alltäglichen Aufgaben. Außerdem solltest du wetterfest sei, denn du arbeitest nicht nur bei strahlendem Sonnenschein.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest gründlich und verantwortungsbewusst
  • du hast gute Kenntnisse in Biologie, weil du dich zum Beispiel mit Fischkrankheiten oder Wasserqualität auskennen musst 
  • du bist handwerklich geschickt, denn du reparierst deine Boote und Fischernetze selber 
  • du bist körperlich belastbar

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut, qualifizierte Fachkräfte werden gesucht. Du musst allerdings unter Umständen dazu bereit sein, in einen anderen Ort innerhalb Deutschlands zu ziehen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du beruflich vorankommen möchtest, kannst du deinen Fischwirtschaftsmeister machen oder dich zum Techniker der Fachrichtung Lebensmitteltechnik weiterbilden. Ein Studium wäre ebenfalls möglich, zum Beispiel in Agrarwissenschaft. Wenn du ein Kapitänspatent machst, darfst du die Schiffe auch selbst steuern.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/fischwirt-in
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