Gleisbauer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 708€
  • 2. Lehrjahr: 769€ - 1088€
  • 3. Lehrjahr: 1005€ - 1374€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Dein Mitbewohner geht ins Bett und du machst dich auf den Weg zur Arbeit. Wenn du Gleisbauer bist, kann dir das schon mal passieren, denn an Gleisen wird vor allem dann gearbeitet, wenn nur wenige Züge und Straßenbahnen unterwegs sind. Und das ist in der Regel nachts der Fall. In einer Ausbildung zum Gleisbauer lernst du, wie du Schienen und Weichen verlegst, Bahnübergänge baust und technische Zeichnungen anfertigst. In deinem Arbeitsalltag bist du aber nicht nur mit dem Neubau von Gleisen beschäftigt. Du überprüfst auch bestehende Schienennetze und behebst Mängel so schnell wie möglich. Schienen nutzen sich zum Beispiel ab und müssen ab und zu ausgetauscht werden. Die Teile, die sich unter den eigentlichen Schienen befinden und aussehen wie Querverbindungen, sind die Bahnschwellen. Sie tragen die Schienen. Es kommt vor, dass sie lose herumliegen oder die Schrauben locker sind. Du stellst die Schrauben nach und unterfütterst die Schwellen, damit alles wieder stabil und sicher ist. Außerdem erneuerst du den Schotter im Gleisbett und verdichtest ihn.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Gleisbauer-Ausbildung kannst du in Tiefbau-Betrieben anfangen. Du arbeitest beim Neubau von Bahnverkehrsstecken mit oder bist bei Unternehmen beschäftigt, die Schienennetze betreiben und jemanden brauchen, der sie wartet. In deiner Ausbildung lernst du nicht nur, wie du mit Metall arbeitest, sondern auch, wie du eine Straße asphaltierst oder Pflasterarbeiten erledigst. Deshalb hast du danach auch die Möglichkeit, im Straßenbau zu arbeiten oder beim Bau von Rollbahnen und Sportanlagen zu helfen. Darüber hinaus findest du Einstiegsmöglichkeiten im Rohrleitungs- und Kabelleitungsbau.

Übrigens

Die Arbeit als Gleisbauer ist körperlich anstrengend, deshalb solltest du körperlich fit sein. In der Nacht zu arbeiten, hat auch Vorteile. Du hast deine Ruhe und bekommst einen Gehaltszuschlag für die Schicht.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein
  • du arbeitest umsichtig, gründlich und präzise
  • du bist handwerklich begabt und interessierst dich für Technik
  • du verfügst über Kenntnisse in Mathematik, weil du in diesem Beruf viel berechnen musst
  • du bist körperlich sehr belastbar

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Als Gleisbauer hast du gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt! Es werden nur noch so viele Nachwuchskräfte ausgebildet, wie auch gebraucht werden. In Zukunft werden viele Gleisbauer in Rente gehen und viele Schienennetze müssen erneuert und gebaut werden.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Gleisbauer-Ausbildung kannst du deinen Industriemeister in der Fachrichtung Gleisbau machen. Außerdem hast du die Möglichkeit, als Polier im Tiefbau zu arbeiten. Ein Polier ist für die Leitung einer Baustelle verantwortlich. Du kannst dich auch zum Technischen Fachwirt oder zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit verschiedenen Schwerpunkten weiterbilden.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/gleisbauer-in
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