Haus- und Familienpfleger /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Wäsche waschen, putzen, kochen – einen Haushalt zu führen ist nicht leicht und je mehr Menschen darin leben, desto aufwendiger ist die Organisation. Wenn eine Familie oder ältere Menschen die Arbeit nicht mehr alleine schaffen, können sie sich Hilfe von einem Haus- und Familienpfleger holen. Das passiert zum Beispiel, wenn sie einen Unfall haben oder schwerer erkrankt sind. In diesem Job greifst du den Hilfsbedürftigen in vielen Bereichen unter die Arme. Du gehst einkaufen, holst die Kinder von der Schule ab und kochst Mittagessen. Anschließend räumst du auf und putzt, wo immer das nötig ist. Auch selten anfallende Arbeiten in der Wohnung oder rund ums Haus könnten Teil deiner Arbeit sein, zum Beispiel Fenster putzen oder die Auffahrt fegen. Du bist zudem in der körperlichen Pflege ausgebildet und unterstützt deine „Kunden“ auch, wenn sie hier Bedarf haben. Es kommt dir entgegen, wenn du ein offener, kommunikativer Typ bist. Die Situation vieler Menschen, die einen Haus- oder Familienpfleger benötigen, ist nicht leicht. Du kannst ihnen dann zuhören und Trost spenden.

Wo arbeite ich später?

Du arbeitest im sozialen Bereichen, zum Beispiel bei ambulanten Pflegediensten oder Sozialstationen. Meist bist du unterwegs und in den Haushalten der Menschen im Einsatz, um die du dich kümmerst. Die Büroarbeit erledigst du in der Regel im Büro und am Computer.

Übrigens

Als Haus- und Familienpfleger wirst du wahrscheinlich Arbeitskleidung tragen. Diese ähnelt dem eines Krankenpflegers und ist oft weiß.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest gerne und gut mit verschiedenen Menschen zusammen
  • du gehst mit anderen Menschen respektvoll um
  • dir fällt es leicht einzuschätzen, was in deinem Gegenüber vorgeht und wie er sich fühlt
  • du bist psychisch belastbar

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Im Pflegesektor herrscht Fachkräftemangel. Da du als Haus- und Familienpfleger auch für diesen Bereich ausgebildet bist, solltest du gute Chancen haben.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich auf einen Bereich spezialisieren. Das kann zum Beispiel die Altenpflege, die Kinderbetreuung oder die Haushaltsführung sein. Bei entsprechender Hochschulreife böte ein Studium wie das der Pflege- und Gesundheitswissenschaften eine Alternative, die dich voranbringt.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Die Regelung ist in den Bundesländern und Einrichtungen verschieden. In den meisten Fällen ist aber mindestens ein Hauptschulabschluss erforderlich, manchmal auch ein mittlerer Bildungsabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/haus-und-familienpfleger-in-schulische-ausbildung
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