Heilerziehungspflegehelfer /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Viele Menschen mit einer Behinderung kommen nicht allein zurecht. Du unterstützt sie in ihrem Leben. Als Heilerziehungspflegehelfer beschäftigst du dich mit Menschen aller Altersgruppen, die geistig und/oder körperlich behindert sind. Du hilfst ihnen zum Beispiel bei der Körperpflege, beim Essen oder im Haushalt. Du begleitest sie auf ihren täglichen Wegen zur Schule, zum Arzt oder zur Arbeit. Auch die Freizeitgestaltung gehört zu deinen Aufgaben: So organisierst du zum Beispiel Feste, Ausflüge oder Konzertbesuche. Zudem unterstützt du die Erziehung von jungen Menschen, die dir mit anvertraut wurden. Du schaust, was sie gern tun und können und wie du sie fördern kannst. So singst, musizierst oder malst du zum Beispiel mit ihnen. Manche dieser Aufgaben erledigst du selbständig, andere nach den Vorgaben deiner Vorgesetzten. Das können etwa Heilerziehungspfleger sein. Oft arbeitest du im Team.

Wo arbeite ich später?

Deine Fähigkeiten als Heilerziehungspflegehelfer werden überall dort gebraucht, wo Menschen mit Behinderungen wohnen und/oder betreut werden, also beispielsweise in Tagesstätten, Kindergärten oder Wohn- und Pflegeheimen. Auch bei ambulanten sozialen Diensten, in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken werden deine Kenntnisse gebraucht. Als Arbeitgeber kommen zudem Förderschulen und Beratungsstellen infrage. Außerdem ist es möglich, dass du direkt in einem Privathaushalt angestellt bist.

Übrigens

Du solltest für diesen Beruf viel Einfühlungsvermögen mitbringen, denn Menschen mit einer Behinderung reagieren oft emotional und anders, als du es vielleicht gewohnt bist. Stelle dich zudem darauf ein, dass du auch in der Nacht und an Wochenenden und Feiertagen arbeiten musst.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du hast Spaß an Musik, die wichtig für die Förderung von Menschen mit Behinderung ist
  • du interessierst dich für andere Menschen und das, was sie fühlen und wollen
  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut und bleibst freundlich, weil es schon mal hektisch werden kann in diesem Beruf
  • du bist verschwiegen und behältst persönliche Dinge, die du von Patienten und Angehörigen erfährst, für dich

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Als Heilerziehungspflegehelfer hast du gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden. Das liegt auch daran, dass zunehmend mehr Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten auf Inklusion setzen. Das heißt, sie legen Wert darauf, dass Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam lernen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich in vielen Bereichen fortbilden. Um voranzukommen, empfiehlt sich in jedem Fall, die Ausbildung fortzusetzen und Heilerziehungspfleger zu werden. Später kannst du zum Beispiel noch einen Fachwirt für Erziehungswesen daufsatteln. Mit der entsprechenden Hochschulreife kommt zudem ein Bachelorstudium infrage, etwa in Heilpädagogik oder Soziale Arbeit.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss In der Regel wird mindestens der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Vorbildung vorausgesetzt.
Ausbildungsdauer Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/heilerziehungspflegehelfer-in-schulische-ausbildung
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