Heilpraktiker /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 1 - 3 Jahre
Ausbildungsort Bildungseinrichtung
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Was mache ich in dem Beruf?

Bist du ein Fan von Bachblüten, Akupunkturnadeln und vielleicht sogar Blutegeln – zumindest in der Heilbehandlung? Dann denke doch mal über eine Heilpraktiker-Ausbildung nach. Heilpraktiker verwenden in ihrem Berufsalltag nur Produkte der Naturheilkunde. In diesem Beruf führst du mit deinen Patienten intensive Gespräche. Darin befragst du sie nach dem Krankheitsbild, den Lebensumständen und ihrer psychischen Verfassung. Auf der Basis erstellst du einen Behandlungsplan, wobei du ausschließlich alternative Heilmethoden einsetzt. Dazu zählen zum Beispiel Homöopathie, Massagen, Lymphdrainagen, Hypnosen und Bestrahlungen. Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente darfst du als Heilpraktiker allerdings nicht ausstellen. Über den Patienten und den Behandlungsfortschritt führst du ausführlich Buch.

Wo arbeite ich später?

Die meisten Heilpraktiker eröffnen eine eigene Praxis. Wenn du selbstständig bist, kannst du aber auch mobil ohne Praxis arbeiten und deine Patienten in ihrem Zuhause behandeln. Beschäftigungsmöglichkeiten für Heilpraktiker bieten zudem Massage-Praxen, Gesundheitszentren oder Rehabilitationskliniken an.

Übrigens

Hier durchläufst du keine klassische Ausbildung, sondern einen umfangreichen Lehrgang. Ihn kannst du in Teilzeit oder Vollzeit belegen. Entsprechend lang dauert die Ausbildung. Die Prüfung kannst du frühestens mit 25 Jahren ablegen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du gehst mit anderen Menschen respektvoll um
  • dir fällt es leicht einzuschätzen, was in deinem Gegenüber vorgeht und wie er sich fühlt
  • du lernst gern andere Menschen kennen
  • du bist besonders motiviert, viel zu leisten
  • gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Deutsch sind von Vorteil

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Der Arbeitsmarkt ist stark umkämpft. Das liegt auch daran, dass die Berufsbezeichnung rechtlich nicht geschützt ist. Zudem gibt es viele Wege, Heilpraktiker zu werden. Wenn du den Beruf hauptberuflich ausüben willst, solltest du dir schon früh einen festen Kundenstamm aufbauen und dich am besten auf einen Teilbereich oder eine Therapieform spezialisieren.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als Heilpraktiker kannst du dich auf viele Gebiete spezialisieren. Dazu zählen Kinderheilkunde, Psychotherapie und Osteopathie. Alternativ verbesserst du deine Aufstiegschancen, wenn du studierst. Ein inhaltlich passendes Fach wäre zum Beispiel die Komplementär- oder die Alternativmedizin. Auf jeden Fall hast du als Heilpraktiker die Chance, deine eigene Praxis zu eröffnen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Die Ausbildungsstätten verlangen aber in der Regel mindestens den Hauptschulabschluss, einige Heilpraktikerschulen sogar das Abitur oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung.
Ausbildungsdauer 1 - 3 Jahre
Ausbildungsort Bildungseinrichtung
Duales Studium Ja

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/heilpraktiker-in-schulische-ausbildung
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