Hochbaufacharbeiter /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 709€
  • 2. Lehrjahr: 836€ - 1088€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Du bist schwindelfrei und willst deinen Arbeitsalltag nicht am Schreibtisch verbringen, sondern richtig mitanpacken? Dann ist eine Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter vielleicht das Richtige für dich. In diesem Beruf übernimmst du die verschiedensten Aufgaben auf einer Baustelle – häufig hoch oben, auf Gerüsten, Leitern oder Arbeitsbühnen. Die Gerüste baust du übrigens selber auf, daher kann es nicht schaden, wenn du körperlich fit bist. Du arbeitest an Bauwerken, die sich über der Erdoberfläche befinden. Zum Hochbau gehören zum Beispiel Wohnhäuser, Arbeitsgebäude, Kaufhäuser und Brücken. In deiner Ausbildung wählst du einen Schwerpunkt. Dementsprechend erledigst du später entweder Maurerarbeiten, arbeitest mit Beton und Stahlbeton oder baust Schornsteine. Die Aufgaben sind sehr vielfältig: Du betonierst oder mauerst zum Beispiel Wände und Decken, stellst Bauteile aus Beton oder Stahlbeton her oder baust Dämmstoffe ein, die das Gebäude vor Nässe, Wärme oder Kälte schützen. Außerdem modernisierst und sanierst du bereits bestehende Bauten.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Hochbaufacharbeiter-Ausbildung kannst du in Hochbauunternehmen arbeiten. Auch Betriebe des Betonfertigteilbaus stellen dich ein. Mit dem Schwerpunkt Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten hast du die Möglichkeit, im Schornstein- und Industrieofenbau anzufangen.

Übrigens

Du solltest damit rechnen, auf Montage und im Schichtdienst eingesetzt zu werden. Dafür erhältst du aber Zulagen, zusätzlich zu deinem normalen Gehalt.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du bist handwerklich geschickt
  • du arbeitest vorausschauend und umsichtig
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein und arbeitest gerne mit verschiedenen Menschen zusammen
  • du bist körperlich belastbar
  • du verfügst über Kenntnisse in Mathematik, weil du zum Beispiel Flächen und Materialmengen ausrechnen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Die Zahl der Neubauten ist in Deutschland unverändert hoch. Sollte ihre Zahl sinken, wird die Modernisierung und Sanierung von Gebäuden stärker in den Fokus rücken. Gut ausgebildete Fachkräfte werden in jedem Fall gesucht. Wenn du dich spezialisierst, weiterbildest und flexibel bist, was Einsatzorte und -zeiten angeht, sind deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt gut.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du hast die Möglichkeit, deine Ausbildung um ein Jahr zu verlängern und einen Abschluss als Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik, Beton- und Stahlbetonbauer, Feuerungs- und Schornsteinbauer oder als Maurer zu machen. Nach deiner Gesellenprüfung kannst du dich zum Techniker oder Meister weiterbilden. Damit kannst du dann auch Führungspositionen übernehmen. Falls du vorhast, mit entsprechender Hochschulreife zu studieren, würde sich zum Beispiel Bauingenieurwesen anbieten.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Hochbaufacharbeiter /-in

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/hochbaufacharbeiter-in
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