Holz- und Bautenschützer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 690€
  • 2. Lehrjahr: 836€ - 1060€
  • 3. Lehrjahr: 1056€ - 1339€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Einsatz in vier Wänden - wenn Feuchtigkeit oder Holzschädlinge eine Wohnung oder ein Haus gefährden, beginnt deine Mission als Holz- und Bautenschützer. Dabei wirst du immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, weil sowohl die Schäden als auch deren Ursachen sich von Fall zu Fall unterscheiden. Die meisten dieser Aufgaben lassen sich nur im Team bewältigen. Als Holz- und Bautenschützer erstellst du im ersten Schritt eine Diagnose: Wie ist der Schaden an Holz, Holzbauteilen und deren Einbindungsbereichen entstanden? Wo liegen die Ursachen für nasse Wände, Risse in Mauern, Schimmelpilzen in Wohnungen oder Holzschädlingen im Dachstuhl? Dann ergreifst du Maßnahmen zum Bekämpfen holzzerstörender Insekten oder behandelt und beseitigt Pilzbefall. Auch beugst du künftigen Schädigungen des Holzes vor.

Wo arbeite ich später?

Mit deinem Know-how als Holz- und Bautenschützer bist du ein gefragter Experte in allen Unternehmen, die sich dieses Fachwissen auf die Fahnen geschrieben haben. Das können zum Beispiel Zimmereien, Hochbauunternehmen oder Fachbetriebe für Gebäudetrocknung und –sanierung sein.

Übrigens

Viele Schäden müssen beseitigt werden, während die jeweilige Wohnung noch bewohnt ist. Dann kommt es besonders darauf an, Rücksicht auf die Mieter oder Besitzer zu nehmen und die Einrichtung vor Verschmutzung zu schützen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du bist fit in Bio und kennst dich mit Holz und Holzschädlingen gut aus
  • deine Chemiekenntnisse helfen dir beim Einsatz der Holz- und Bautenschutzmittel
  • du interessierst dich für handwerkliche Tätigkeiten, die du in diesem Job vielfältig einsetzt
  • du arbeitest präzise und gründlich
  • du arbeitest gerne und gut mit verschiedenen Menschen zusammen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Chancen sind nach der Ausbildung gut. Durchschnittlich 80 Prozent der Auszubildenen werden nach der Gesellenprüfung übernommen, heißt es beim Deutschen Holz- und Bautenschutzverband. Die restlichen 20 Prozent, so der Verband, finden in der Regel bei anderen Betrieben eine Festanstellung. Viele Betriebe müssten sogar Aufträge ablehnen, weil ihnen das nötige Personal fehle.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Um beruflich voranzukommen, kannst du die Meisterprüfung im Holz- und Bautenschutz ablegen und mit der entsprechenden Erfahrung einen eigenen Betrieb gründen. Auch eine Weiterbildung zum Techniker oder Fachwirt qualifiziert dich für Aufgaben mit mehr Verantwortung. Mit der entsprechenden Hochschulreife ist zudem ein Studium eine Alternative. An der Fachhochschule Münster gibt es zum Beispiel das Studium „Bauen mit Bestand“. Dort kannst du auch ohne Fachabitur/Abitur studieren, wenn du die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und mindestens drei Jahre im Beruf gearbeitet hast.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Ausbzubildenden einen Hauptschulabschluss oder mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Holz- und Bautenschützer /-in

Holz- und Bautenschützer/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/holz-und-bautenschuetzer-in
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