Holzspielzeugmacher /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 420€ - 830€
  • 2. Lehrjahr: 450€ - 866€
  • 3. Lehrjahr: 481€ - 907€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Ob Schaukelpferde, Ritterburgen oder Puppenstuben - als Holzspielzeugmacher entwirfst und gestaltest du hochwertige Spielgeräte. Und auch Großspielzeuge auf Spielplätzen und in Kindergärten stammen aus deiner Hand. Mit dem Entwurf und der Skizzenerstellung fängt es an und hört bei der Auswahl und der Lagerung geeigneter Holzarten noch lange nicht auf. Sägen, Fräsen, Schnitzen, Hobeln, Verleimen und Drehen - das alles hast du als Holzspielzeugmacher drauf. Ganz besonders wichtig ist dabei: Während aller Arbeitsschritte achtest du ganz genau darauf, dass die Produkte absolut kindersicher sind und auch extreme Belastungen aushalten. Selbstverständlich verwendest du deshalb für die Oberflächenbehandlung ausschließlich unschädliche und umweltfreundliche Lasuren, Lacke, Öle und Farben. Dein Handwerkszeug in diesem Beruf sind unter anderem Hobelmaschinen, Bandsägen, Bandschleifer und maschinelle Laubsägen. Damit kannst du Holzarten wie Erle, Esche, Buche, Kiefer oder Eiche fachgerecht bearbeiten. So entstehen neben den Spielgeräten auch dekorative Gegenstände - zum Beispiel Weihnachtskrippen, Nussknacker und Kerzenständer. Aber du konstruierst nicht nur, sondern machst dich in der Folge auch daran, deine Produkte zu verzieren. Dabei spielen Schleifen, Grundieren, Wachsen und Polieren eine Rolle. Und wenn Farbe ins Spiel kommt, wendest du außerdem noch unterschiedliche Druckverfahren zum Beschichten an.

Wo arbeite ich später?

Die meisten Holzspielzeugmacher arbeiten bei Herstellern von Spielwaren, also beispielsweise in Holzspielzeugmacherwerkstätten oder in Betrieben der Spielzeugindustrie. Als Arbeitgeber kommen auch Kunsthandwerkbetriebe infrage. Darüber hinaus kannst du als Holzspielzeugmacher in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten. Neben deinen handwerklichen Fähigkeiten sind hier auch pädagogische Kenntnisse gefordert. Außerdem hast du die Möglichkeit, dich selbständig zu machen, also einen eigenen Betrieb eröffnen. Eine Meisterprüfung ist dafür keine Voraussetzung.

Übrigens

Sicherheit ist ein Topthema in diesem Beruf: Während aller Arbeitsschritte achtest du darauf, dass die Spielsachen kindersicher sind und auch extreme Belastungen aushalten. Deshalb verwendest du für die Oberflächenbehandlung ausschließlich unschädliche und umweltfreundliche Lasuren, Lacke, Öle und Farben. Außerdem hat dein Spielzeug keine Ecken und Kanten, an denen sich Kinder verletzten oder Kleinteile, die sie verschlucken könnten.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du hast Spaß an Werken und Technik, die dir beim Technischen Zeichnen hilfreich sind
  • du hast Spaß an Kunst, weil beim Verzieren oft Kreativität und Fingerspitzengefühl gefragt ist
  • du bringst Kenntnisse Mathe mit, die du zum Beispiel für technische Berechnungen brauchst
  • du arbeitest sorgfältig und konzentriert.

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Solange hochwertiges Holzspielzeug nachgefragt wird, kannst du auch als Holzspielzeugmacher eine passende Anstellung finden. Die Zahl der infrage kommenden Arbeitgeber ist allerdings sehr klein, sodass du in der Regel mit einem Umzug innerhalb von Deutschland rechnen musst. Zudem sind die Hersteller nur in wenigen Regionen zu finden, besonders im Erzgebirge.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Holzkunde, -schutz und -bearbeitung, Plastisches Gestalten oder Arbeitssicherheit: Die Palette der möglichen Weiterbildungen ist groß. Du kannst dich auch auf bestimmte Einsatzgebiete wie Musterbau und Holzkunstgewerbe spezialisieren. Wenn du beruflich vorankommen möchtest, solltest du zunächst die Prüfung zum Drechsler- und Holzspielzeugmachermeister ablegen. Für die mittlere Führungsebene qualifizierst du dich zum Beispiel auch über eine Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Holz oder zum Technischen Fachwirt. Wenn du über die passenden Hochschulreife verfügst, kannst du ein Studium anschließen und unter anderem einen Bachelorabschluss in Holztechnik oder Produkt- und Industriedesign machen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Von den zwölf Azubis, die im Jahr 2012 ihre Ausbildung begonnen haben, verfügten je sechs über einen mittleren Bildungsabschluss beziehungsweise über die Hochschulreife.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Holzspielzeugmacher /-in

Holzspielzeugmacher/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/holzspielzeugmacher-in
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